Europa: Die Erklärung von Boca Raton und die scheinbare Gelassenheit, mit der die Federal Reserve eine weitere Abwertung des Dollars hinnimmt, schlugen vielen Finanzministern der Euro-Zone auf die Stimmung. Verschärft wird das Problem noch dadurch, dass die asiatischen Zentralbanken immer noch wenig geneigt erscheinen, die Last aus der Abwertung des Dollars mitzutragen. Die Euro-Zone ist weiterhin eine der wichtigsten Regionen für an hohen Renditen interessierte Anleger. Deren Appetit auf Anleihen dieser Region wird angesichts der Aussichten auf weitere Währungsanstiege wahrscheinlich nicht nachlassen. Bislang haben die Minister Interventionen zwar von der Hand gewiesen, doch ihre Proteste dürften lauter werden, wenn das Währungspaar EUR/USD die wichtige Schwelle von 1,30 übersteigt.
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