Die Rentenreform ist in der griechischen Politik ein wichtiges und umstrittenes Thema. Bei einer Bevölkerung von 10 Mio. hat Griechenland ein Lohnsteuerabzugsverfahren, das derzeit 12,4% vom Bruttoinlandsprodukt kostet und bis 2050 auf 22,6% angestiegen sein soll, es sei denn, eine Reform wird eingeführt. Die Deckung ist hoch, aber nur für die männliche, arbeitnehmende Bevölkerung. „Das derzeitige System bedarf einer gründlichen Umgliederung, wenn wir es uns weiterhin leisten möchten,“ so Platon Tinios, Sonderbeauftragter und Rentenberater von Premierminister Costas Simitis. Er erklärt: „Bislang hat sich die eine oder andere Pressuregroup jeder Reform entgegengestellt, ohne eine Alternative vorzuschlagen.“
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