Pensionen aus der globalen Perspektive
Veröffentlicht am: 03. Mai 2008
|
|
Hiroko Niwa, CIO, Mitsubishi Pensionsfonds
|
Stellen Sie sich das vor: Hiroko Niwa, die Investmentchefin des Mitsubishi Pensionsfonds, steigt am 6. November im Grandhotel Schloss Bernsberg bei Köln von ihrem Podium des „Global Pensions Investment Summit”, schenkt sich einen Kaffee ein und kommt mit Bernd Walgenbach, dem Chef der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft aus Duisburg ins Gespräch.
Sie sprechen über 130-30-Ansätze und über die schlechte Performance von Equity Market Neutral Fonds. Walgenbach will von Niwa wissen, wie die Mitarbeiter und Betriebsrentner des Autobauers Ende April 2004 reagiert haben, als Daimler an der Kapitalerhöhung nicht teilnehmen wollte und die Japaner vor dem Aus standen.
Mitsubishi meets PKDW
Niwa interessiert, wie Arbeitnehmer in Deutschland ihre Rentenansprüche zu einem neuen Arbeitgeber mitnehmen können. Walgenbach verweist auf die EU-Portabilitätsrichtlinie und erspäht Klaus Stiefermann, den aba-Geschäftsführer, der am Vortag in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der EFRP (der European Federation for Retirement Provision) über die „European Agenda for Pension Funds” referiert hatte. Stiefermann wiederum hört gerade interessiert zu, wie Elemér Terták, der Leiter der Direktion Finanzinstitute bei der EU-Kommission, Stefan Seip vom BVI und Tom Fearnley vom norwegischen Finanzministerium darüber reden, wie heftig sich die Subprime-Krise in den Jahresabschlüssen von Pensionskassen und Pensionsfonds in Skandinavien, Deutschland und Osteuropa niedergeschlagen hat.

| Stellen Sie sich vor, dass John Kay, der an der London School of Economics lehrt, nach seinem Panel über Staatsfonds und ihre Rolle für die Altersversorgung Daniela Klingebiel (Pensionsfonds Weltbank) verrät, warum eines seiner wichtigsten Zitate aus seiner wöchentlichen FT-Kolumne lautet: „We in rich countries are not rich because people in poor countries are poor.” |
MRO
Druckerfreundliche Version
Als E-Mail verschicken
weitere Artikel
|