VBL: Viel Positives aus Karlsruhe dpn Brief April, veröffentlicht am 10. April, 2006
Veröffentlicht am: 10. April 2006
Bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) hellen sich die Mienen immer deutlicher auf: Denn erstens hat die größte Einrichtung der Zusatzversorgung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Jahr 2005 erstmals seit mehreren Jahren wieder mehr öffentliche Arbeitgeber gewonnen als verloren: Die Zahl der beteiligten Arbeitgeber stieg 2005 um 0,6 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im Jahr 2004. Vorstandsmitglied Richard Peters äußerte sich im Gespräch mit dpn zuversichtlich, dass keine weiteren Austrittswellen mehr zu befürchten sind und die Zahl der Kündigungen weiter abnimmt - 2005 kehrten noch zehn beteiligte öffentliche Arbeitgeber der VBL den Rücken, nach 48, 36 und 27 Beteiligten in den Jahren seit 2002. Zweitens werden die guten Ergebnisse der 2002 eingeleiteten Spezialisierung der Kapitalanlagestruktur – mehr spezialisierte und mehr ausländische Asset Manager, High-Alpha-Mandate mit hohen Tracking-Error-Vorgaben – auch im Vergleich zu den größten Pensionskassen immer augenscheinlicher: Nach der Bafin-Berechnungsmethode für die laufende Durchschnittsverzinsung betrug die Rendite des gesamten Anlagevermögens der VBL (elf Milliarden Euro) in den Jahren 2004 und 2003 5,34 und 6,68 Prozent – über dem Schnitt der zehn größten Pensionskassen (5,23 und 5,16 Prozent). Und 2005 soll wieder ein guter Jahrgang gewesen sein.
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