Bei der Aktien-Boutique Comgest brummt es in Europa dpn Brief April, veröffentlicht am 10. April, 2006
Veröffentlicht am: 10. April 2006
Der Pensionsplan von Honda in Großbritannien, der Pensionsfonds von Heineken in Holland, Rolex in der Schweiz, der Fonds des französischen Senats („Sénat“) und das Bankhaus Spängler in Österreich: Sie alle zieren die Referenzliste einer französischen Aktien-Boutique namens Comgest – bekannt vor allem für ihre sehr konzentrierten Portfolios bei vergleichsweise langer Haltedauer (Turnover p.a.: im Schnitt 10 bis 15 Prozent) sowie ihren mittlerweile knapp 1,3 Milliarden Euro schweren Sicav Magellan, einen Emerging-Market-Fonds. Hierzulande ist die 1986 gegründete Boutique, an der alle 45 Mitarbeiter, darunter 18 Portfoliomanager und drei Analysten, Anteile halten, nicht sehr bekannt. Und das, obwohl Comgest fast ausschließlich Geld für Institutionen verwaltet. Von den 6,5 Milliarden verwalteten Euro stammen gerade einmal 600 Millionen Euro von zehn deutschen Großanlegern, darunter auch einige Sparkassen. Am meisten Geld fließt derzeit in die Emerging-Markets-und Asien-Ansätze; bereits drei Viertel der Assets sind dort investiert.
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