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Dr. Boy-Jürgen Andresen wird 60

Veröffentlicht am:  12. April 2006
— Dr. Boy-Jürgen Andresen

Für Dr. Boy-Jürgen Andresen ist 2006 ein ganz besonderes Jahr. Erstens, weil das Schwergewicht der deutschen betrieblichen Altersversorgung schlechthin seit mittlerweile zehn Jahren als Gesellschafter-Geschäftsführer an der Spitze der Dr. Dr. Heissmann GmbH steht und aus dem Unternehmen einen der erfolgreichsten – manche sagen den erfolgreichsten – Berater für Versorgung und Vergütung der Republik gemacht hat. Zweitens vollendet der manchmal streitlustige aber immer besonnene und erfrischend schlagfertige Andresen heute, das heißt am 12. April 2006, seinen 60. Geburtstag.

Fast scheint es, als käme der ausgezeichnete Hobbyfotograf, dessen Bilder auch schon öffentlich ausgestellt wurden, aus dem Feiern gar nicht mehr heraus: Denn im vergangenen Jahr wurde das Wiesbadener Beratungsunternehmen, an dem sein Herz hängt, 50 Jahre alt. Und die Zeitschrift Personalmagazin reihte ihn im Herbst 2005 in die Liste der 40 führenden Köpfe des deutschen Personalwesens ein - zum zweiten Mal, nach 2003.

Doch weit gefehlt. Betrachtet man die Liste seiner Ämter, wird schnell klar: Der umtriebige Jurist, der in Gießen und Tübingen Jura studiert hat und im internationalen Wirtschaftsrecht promovierte, kann überhaupt keine Zeit haben zum Feiern. Er ist seit fast 20 Jahren Vorstandsvorsitzender der in der Politik und in der Gesetzgebung einflussreichen Heidelberger Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba), außerdem ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht in Kassel und Mitglied des dortigen Großen Senats, Mitglied des Landeskuratoriums Hessen im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Mitglied des Vorstands des Harvard Clubs Rhein-Main – und last but not least noch Autor und Herausgeber diverser Fachpublikationen zur betrieblichen Altersversorgung, zur Vergütungs- und Personalpolitik.

Die Redaktion von dpn Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten wünscht Herrn Dr. Andresen von Herzen alles Gute im neuen Lebensjahr, Gesundheit – und das nötige Quentchen Glück und Durchhaltevermögen, um sein Credo weiter zu verfolgen: Die Unternehmen sollen mehr Eigenverantwortung übernehmen, damit sein Lieblingskind, die betriebliche Altersversorgung, vom Obligatorium verschont bleibt.

Maik Rodewald, Chefredakteur dpn

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