Selbst etablierte Vertreter der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland lassen gelegentlich eine ausgeprägte Reformmüdigkeit erkennen. „Warum sollte man das bekannte System verändern, in dem man es sich bequem eingerichtet hat?“, so lautet dann der Tenor solcher Äußerungen – so wie sie zuletzt auch in an dieser Stelle in dpn zu lesen waren. Diese Haltung erscheint angesichts der im internationalen Vergleich nach wie vor unzureichenden Verbreitung betrieblicher Alterssicherung unangemessen und allzu selbstgefällig. Und sie wird den Herausforderungen unseres Landes in keiner Weise gerecht: Die gesetzliche Rente bietet in Zukunft nicht mehr als eine Grundsicherung, die sich bedenklich nahe dem Sozialhilfeniveau nähert.
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