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 dpn-Ausgaben » 2005 » November 2005
 
Konkurrenz für Multi-Manager

Auf dem Multi-Manager-Markt scheint allerlei los zu sein: Etablierten Firmen, die zu expandieren versucht haben, wird nun durch neue Unternehmen und Allianzen kräftig Konkurrenz gemacht. Mehr . . . 


Helaba hat Ambitionen im Bereich Quant-Management

Helaba Invest wird ab nächstes Jahr 10 institutionelle Renten-, Aktien und Asset Allocation-Publikumsfonds auflegen. Mehr . . . 


Europäische Kommission verabschiedet Entwurf zur Portabilitätsrichtlinie

Die EU-Kommission will die Rechte von Arbeitnehmern stärken, nach der Arbeitnehmer Betriebsrentenansprüche grundsätzlich bei einem Wechsel des Arbeitgebers mitnehmen können. Der verabschiedete Entwurf ist der erste Schritt zu einer europäischen Richtlinie, welche die Portabilität betrieblicher Pensionszusagen über die Staatsgrenze hinaus ermöglichen soll, und zwar bei Stellenwechsel innerhalb eines EU-Landes als auch bei einem Umzug über die EU-Binnengrenzen hinweg. Mehr . . . 


F&C: Großes Potenzial für REITs in Deutschland
— Boudewijn van Loen, Fondsmanager, F&C Global Real Estate Securities

Boudewijn van Loen, der Fondsmanager des F&C Global Real Estate Securities, sieht in Deutschland großes Potenzial für Real Estate Investment Trusts (REITs). In Deutschland hat man sich nach monatelangen Diskussionen über steuerliche Aspekte auf einen Entwurf zur Einführung von REITs nach dem Trustvermögensmodell geeinigt. Mehr . . . 


Trustmodell bei REITs bietet steuerliche Vorteile

Nach dem Trustvermögensmodell werden die REIT-Immobilien einem Trustvermögen zugeordnet. Die komplizierte Konstruktion soll sicherstellen, dass die Ausschüttungen an REIT-Aktionäre steuerlich der Einkommensart Vermietung und Verpachtung zugeordnet werden. Der Finanzverwaltung ist wichtig, dass ihr keine Steuern verloren gehen. Eines der Hauptargumente, die bisher eine Einführung von REITs in Deutschland verhindert haben: Nach geltenden Doppelbesteuerungsabkommen wären die Dividenden ausländischer REIT-Aktionäre weitgehend steuerfrei. Damit wird erreicht, dass ausländische Aktionäre der deutschen Besteuerung unterliegen. Bei REITs handelt es sich um börsennotierte Immobilienaktiengesellschaften, die steuerlich begünstigt sind, da sie von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihre Erträge fast vollständig an ihre Anleger ausschütten. REITs werden wie Immobilienaktien an der Börse gehandelt. Sie investieren direkt in Immobilien oder in Unternehmen, die in der Immobilienwirtschaft tätig sind. Der Vorteil von REITs: Sie schütten 65% bis 100% ihrer Erträge aus. Ihre Gewinne werden nur beim Anleger versteuert.


Postbank kauft ein Drittel der Anteile der BHW Invest

Die Postbank wird, wenn der Kauf der BHW Holding AG perfekt ist, auch ein Drittel der Anteile der BHW-Invest übernehmen. Ein weiteres Drittel der BHW-Invest hält derzeit die Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften AG (BGAG). Diese plant ihre BHW-Invest Anteile zu verkaufen. Es liefen Gespräche in jede Richtung, bestätigte ein Sprecher von BGAG gegenüber dpn. Mehr . . . 


Neues Risikosystem für Ampega Investment

Die Ampega Investment AG kooperiert im Rahmen eines neuen Risikosystems für Kapitalanlagen mit Independent Risk Monitoring Limited (IRML) und Advanced Portfolio Techniques (APT). Mehr . . . 


Gute Stimmung in der Private Equity-Branche

Die Private Equity-Branche blickt der Zukunft äußerst optimistisch entgegen. Das geht aus der aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte hervor, die vierteljährlich 1.100 Private Equity-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Erwartungen für die kommenden sechs Monate befragt. Mehr . . . 


Rückläufige Renditen für Beteiligungskapital

Die weltweit operierenden Beteiligungsfonds müssen sich in den kommenden Jahren auf niedrigere Gewinne einstellen. Nach den Ausnahmejahren 2004 und 2005 mit Renditen um die 20% sei mit einem Rückgang in den knapp zweistelligen Bereich zu rechnen, sagt Bernd Kreuter, Analyst für alternative Anlageklassen bei Feri Institutional Advisors GmbH in Bad Homburg, dem Handelsblatt. Kreuter begründet seine Prognose mit den extrem günstigen Kreditkonditionen, zu denen die Beteiligungsmanager momentan ihre Transaktionenfinanzieren können. Die Zeit des billigen Geldes werde nicht ewig anhalten, bei einer Verteuerung an den Kreditmärkten seien Einbußen zu erwarten. Feri verteilt Noten für die Finanzinvestoren und beobachtet etwa 1.800 von geschätzt rund 5.000 Private Equity-Fonds.



Hedgefonds – Zwischengewinne in 2006 und Erleichterungen für Gemischte Sondervermögen

In- und ausländische Single- und Dach-Hedgefonds können auch im Jahr 2006 von der Ermittlung und Bekanntmachung des Zwischengewinns absehen. Darauf weist der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hin. Die bereits für das Jahr 2005 bestehende Befreiung wird durch die BMF-Bekanntmachung vom 30. September 2005 um ein weiteres Jahr verlängert. Hierdurch werden auch im Jahr 2006 nicht unerhebliche Vorbereitungskosten der Fondsinitiatoren aufgrund der aufwendigen Ermittlung des Zwischengewinns vermieden.


Brief aus Berlin
— Müntefering: künftig für Rentenpolitik zuständig.

Seit Noch-Bundeskanzler Gerhard Schröder im Mai verkündete, er strebe Neuwahlen an, ist in der deutschen Politik nichts mehr so, wie es früher war. Turbulenzen hat es immer mal gegeben, doch nie haben sie so viele Monate angehalten. Zwar verhandeln Union und Sozialdemokraten weiter über die Große Koalition, aber das Fundament ist brüchig geworden. Der SPD ist ihr Vorsitzender abhanden gekommen. Franz Müntefering hat aufgegeben, weil er nicht verhindern konnte, dass die auf ihre Karriere bedachte Parteilinke Andrea Nahles in einer Kampfabstimmung ihre Nominierung zur Generalsekretärin durchsetzte. Mehr . . . 


Klaus Stiefermann: Das Altersvorsorgekonto – ein Wolf im Schafspelz?
— Klaus Stiefermann: Geschäftsführer der aba

In der öffentlichen Diskussion in Deutschland heißt es „AltersvorsorgeKonto“, in Brüssel ist es der „EPPA“ (European Personal Pension Account). Zwei Begriffe, ein Ziel: Zusammenführung von 2. und 3. Säule der Altersversorgung verbunden mit der reinen Beitragszusage bei gleichzeitiger völliger Individualisierung der Altersvorsorge. Oder anders ausgedrückt: Das Ende der betrieblichen Altersversorgung soll eingeläutet werden. Nichts anderes ist gemeint wenn man davon spricht „dass privates mit betrieblichem Altersvorsorgesparen erst-mals kombiniert werden kann“. Schon die Wortwahl entlarvt: Altersversorgung soll auf bloßes Sparen reduziert werden. Mehr . . . 


Haftung für Zillmerung verschärft

Bei den versicherungsförmigen Wegen der Betriebsrente sind Tarife weit verbreitet, bei denen die Abschlusskosten in voller Höhe und für die gesamte Laufzeit bei Vertragsabschluss fällig sind. Diese Zillmerung benachteiligt jedoch Arbeitnehmer gewaltig, da bei Jobwechsel kaum Kapital aus der Betriebsrente beim nächsten Arbeitgeber ankommt. Wie Detlef Pohl berichtet, hat jetzt ein Gericht erstmals den Arbeitgeber zur Haftung für den Schaden verurteilt. Mehr . . . 


OGAW III – mehr oder weniger Auswirkungen auf Institutionelle

Michael Lennert liefert einen Bericht über den aktuellen Stand der dritten EU-Richtlinie für kollektive Wertpapierinvestitionen – OGAW III und deren Folgen für institutionelle Investoren. Mehr . . . 


Abbildung der Pensionsverpflichtungen der DAX-Unternehmen

Der nachfolgende Beitrag von Alfred Gohdes, Gesellschafter-Geschäftsführer der Firma Heissmann, gibt einen komprimierten Überblick über das die Pensionsverpflichtungen betreffende Bilanzierungsverhalten der DAX-Unternehmen. Analysegrundlage waren die von den Konzernen im jeweiligen Geschäftsbericht veröffentlichten Zahlen und Informationen für das in 2004 endende Geschäftsjahr. In der Regel wurden die Bilanzen zum 31. Dezember 2004 aufgestellt (bei drei Unternehmen war Bilanzstichtag der 30. September 2004). Mehr . . . 


Global Tactical Asset Allocation: Die taktische Variante
— Thomas Vöcking, Director Tactical Overlay Lösungen, Deutsche Asset Management

Sicherlich ist die strategische Asset Allocation hauptsächlich für den Erfolg einer Kapitalanlage verantwortlich. Doch auch sie kann nicht alles leisten. Die Global Tactical Asset Allocation (GTAA) soll Abhilfe schaffen: auf der Suche nach mehr Alpha, aber auch als Absicherung berichtet Michael Lennert. Mehr . . . 


„Chindien“ erregt Interesse

Trotz ihrer langfristig schwankenden Performance, hohen Volatilität und bekannten politischen Risiken interessieren sich in ganz Europa immer mehr institutionelle Anleger für Anlagen in Schwellenländern. Iain Morse untersucht die Zusammensetzung der führenden Aktien - und Rentenindizes für Emerging Markets sowie die Performance - und Volatilitätsdaten verschiedener Regionen. Dabei betont er die Wichtigkeit, den richtigen Manager für die jeweilige Aufgabe zu finden. Mehr . . . 


Neue Performance-Potenziale für Spezialfonds

Die Zulassung von „Superfonds” hat die Einsatzmöglichkeiten für Exchange Traded Funds (ETFs) deutlich erweitert. Aber nur wenige Investmentmanager und Investoren verwenden diese Möglichkeiten. Götz Kirchhoff, Chief Investment Officer und Vorstand der Indexchange Investment AG, erläutert die verschiedenen Vorteile von dieser Art von Anlagefonds.

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Neue Rechnungslegungsvorschriften erhöhen die Attraktivität von Target Return Anlagen

Robert Schlichting, Direktor Institutional Clients bei Merrill Lynch Investment Managers Deutschland, beschreibt die Idee verbindlichkeitsorientierter Anlagestrategien, deren Nachfrage durch die Einführung des IFR Standards wahrscheinlich weiter gestärkt werden wird. Target Return Ansätze bieten in diesem Zusammenhang eine gute Lösung für Unternehmen, die sich mit einer Unterdeckung ihrer Pensionsverbindlichkeiten konfrontiert sehen.

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Markteinführungskonzepte für Zeitwertkonten

Bisher werden Zeitwertkonten trotz ihrer unbestreitbaren Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer nur in geringem Umfang eingesetzt. Stefan Herbst, Vorstand der EMF AG und Geschäftsführer der eurocap GmbH, skizziert Gründe hierfür und stellt die Entwicklung eines Lösungsansatzes dar.

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Geht in Japan endlich die Sonne auf?

Japanische Aktien, die ein ganzes Jahrzehnt lang einem Totalausfall gleichkamen und sich noch im zweiten Quartal dieses Jahres träge zeigten, ziehen jetzt endlich wieder das Interesse institutioneller Anleger auf sich. Angesichts dessen, dass der Nikkei 225 dieses Jahr zwischen Mai und Oktober mehr als 20% zugelegt hat, ist auch leicht zu erkennen, woran das liegt. Wie Chris Newlands berichtet, könnte der Schlüssel zur nachhaltigen Markterholung bei den einheimischen Anlegern liegen.Und es ist bei weitem nicht so klar zu erkennen, ob diese wohl in großer Zahl auf die Aktienmärkte zurückkehren werden.

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Eine neue Assetklasse für deutsche Institutionelle?

Das Marktvolumen von Inflationsindexierten Anleihen ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Sie bieten sowohl einen realen Ertrag, eine Absicherung gegen Inflationsrisiken und eignen sich wegen ihrer Unkorreliertheit zu anderen Assetklassen als Diversifizierung fürs Portfolio. Zudem plant der Bund die Emission eines Inflation Linked Bonds – für etliche Marktteilnehmer ein deutliches Aufbruchssignal für den deutschen Markt. Allerdings sind sie für institutionelle Anleger bisher kein großartiges Thema gewesen. Aber Marktexperten sind der Meinung, dass diese Assetklasse für Versorgungswerte und Versicherungen zunehmend von Interesse sein könnte, berichtet Michael Lennert. Mehr . . . 


Luxemburg und Dublin verstärken Pooling-Aktivitäten

Während sich die meisten Mitgliedstaaten der EU schwer tun, die 2003 ergangene Betriebsrentenrichtlinie umzusetzen, sind Luxemburg und Irland mit der Gründung einer neuen Generation von Pensions-Pooling-Fonds vorgeprescht. Dies sind der „Fonds Commun de Placement“ (FCP) bzw. der „Common Contractual Fund“ (CCF). Global Custodians haben bereits begonnen, die ersten maßgeschneiderten Lösungen zu entwickeln, mittels derer sich Pensionsvermögen aus verschiedenen Ländern in einem Land zusammenfassen lassen. FCPs und CCFs könnten, meint Iain Morse, jetzt auch den Ausgangspunkt für die Schaffung paneuropäischer Pensionseinrichtungen bilden, bei welcher Teilnehmer aus verschiedenen Ländern Beiträge zu einer Pensionseinrichtung in einem einzelnen EU-Mitgliedstaat leisten.

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Fusion bringt neuen Schwung

Nach der Fusion der beiden österreichischen Pensionskassen BVP und Vereinigte und Überprüfung der Risikogemeinschaften der beiden Kassen denkt die neugebildete VBV jetzt darüber nach, ihre Aktivitäten auf Investmentfonds zu erweitern. Liam Kennedy sprach mit Dr. Johannes Martinek, Vorstand der VBV Pensionskasse.

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Europa

Die Aktienkurse in der Euro-Zone gaben im Oktober nach, nachdem Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank Trichet Zinserhöhungen in Aussicht stellten. Dieser hatte davor gewarnt, die Inflation gewähren zu lassen, und kündigte „hohe Wachsamkeit“ an, um sie unter Kontrolle zu halten. In Deutschland war das Geschäftsklima bei fallenden Öl- und steigenden Exportpreisen auf dem höchsten Stand der letzten fünf Jahre. Der DAX gab 2,3% nach, wobei DaimlerChrysler und Deutsche Telekom die Entwicklung anführten. Mehr . . . 


USA

US-Aktien waren im Oktober rückläufig. Der S&P 500 fiel 1,8%, während der NASDAQ 1,5% nachgab. Grund dafür war, dass weitere Zinserhöhungen im neuen Jahr angesichts der Inflationsängste und stärkeren Wachstumszahlen wahrscheinlicher wurden. Die Konjunkturdaten für den Monat zeigten, dass die Hurrikane nur vorübergehende wirtschaftliche Auswirkungen hatten. Mehr . . . 


Asien

Aufgrund steigender Zinsen in den USA verzeichneten alle Hauptmärkte der Region Asien-Pazifik im Oktober Rückgänge. In Korea verlor der Kospi 6,1%. Angeführt wurde die Entwicklung von Samsung Electronics, deren Aktie unter Zweifeln bezüglich der US-amerikanischen Verbraucherausgaben litt. Mehr . . . 


Aussichten

Die Befürchtungen, die den Finanzmärkten zu schaffen machen, konzentrierten sich darauf, dass sowohl in den USA als auch anderswo mit höherer Inflation und knapperer Liquidität zu rechnen ist. Wir denken, dass die schlimmsten Inflationsängste jetzt, wo die Energiepreise wieder gefallen und die Arbeitskosten immer noch moderat sind, unbegründet sind. Unserer Einschätzung nach befinden wir uns in den USA eher am Ende als am Anfang des Zinserhöhungszyklus. Hinzu kommt, dass die Liquiditätsbedingungen für die Finanzmärkte wegen der flachen Renditekurve recht günstig sind. Dementsprechend sehen wir die Schwäche im Oktober als günstige Kaufgelegenheit für ein breites Spektrum von Anlagen, deren Fundamentalwerte weiterhin stimmen.
Ewen Cameron Watt, Head of Strategy and Research, Merryll Lynch Investment Manager
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Münchner Finance Forum

Die Münchner Finance Forum e.V. wurde gemeinsam von Peter Oertmann, Alexis Eisenhofer, Matthias van Randenborgh und Yann Samson mit dem spezifischen Ziel ins Leben gerufen, einen neuen Impuls zur Integration von finanzwissenschaftlicher Forschung und der Kapitalanlagepraxis beizusteuern. Wir sprachen zu diesem Thema mit Mitgründer Dr. Peter Oertmann. Mehr . . . 


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