dpn-Ausgaben » 2004 » Juli 2004
 |
 |
|
 |
 |
Erster kurzläufiger Nachrangige-Anleihen-Fonds geplant
|
|
Heiko Schuleit, PGI Europe
|
Die in London ansässige Investmentgesellschaft Principal Global Investors (Europe) (PGI Europe) will im Herbst mit der Merck Finck Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH in München den, nach Angaben der Unternehmen, weltweit ersten kurzläufigen Fonds von nachrangigen Anleihen auflegen.
Mehr . . .
Julius Bär will Geschäft ausbauen, möglicherweise KAG auflösen
|
|
Alexander Gerstadt, Vorstandsmitglied der Julis Bär Kapitalanlage Aktiengesellscaft
|
Die schweizerische Bankengruppe Julius Bär will ihr deutsches Asset-Management-Geschäft expandieren und überlegt, ihre Kapitalanlagegesellschaft (KAG) aufzulösen. In den kommenden anderthalb bis zwei Jahren wolle man die Zahl der „Prospects“ ,d.h. potenziellen Kunden, und der bestehenden Mandanten von derzeit rund 350 auf 1000 erhöhen, so Alexander Gerstadt, Vorstandsmitglied der Julius Bär Kapitalanlage Aktiengesellschaft in Frankfurt, im Gespräch mit dpn. „Wir überlegen, wie wir uns von der Struktur her aufstellen. Deutschland ist ein Kernmarkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die KAG-Hülle behalten, ist sehr gering,“ fügte er hinzu. Eine Entscheidung erwarte er aber nicht vor September, so Gerstadt.
Mehr . . .
Irischer Asset Manager will unter anderem in Deutschland wachsen
Die in Dublin-ansässige Investmentgesellschaft Bank of Ireland Asset Management (BIAM) will ihr kontinentaleuropäisches Geschäftsvolumen bis 2009 verfünfachen. Das Unternehmen hat sein institutionelles Geschäft in Großbritannien, Australien und Japan stark ausgebaut, in Kontinentaleuropa, wo es sich auf Deutschland, die Schweiz, die Niederlande und Skandinavien konzentriert, blieb dieser Erfolg jedoch bisher aus.
Mehr . . .
F&C meldet Stiftungsfonds-Nachfrage
Die deutsche Niederlassung der in London ansässigen Investmentgesellschaft F&C Management Ltd. ist mit zwei ungenannten Versorgungswerken in Gesprächen, die u.U. in den F&C HVB-Stiftungsfonds investieren wollen. Sollte es zu Vertragsabschlüssen kommen, wären diese die ersten Vorsorgeeinrichtungen, die in den 200 Mio. Euro schweren Asset-Allocation-Fonds anlegen, so Manfred Müller in Frankfurt, Leiter Retail Deutschland und für den Vertrieb des Fonds zuständig.
Mehr . . .
State Street: Mehr Interesse an deckungsstockfähigen Fonds
Die State Street Global Investment GmbH (SSGI) in München sieht Interesse von kleineren Versorgungseinrichtungen an deckungsstockfähigen Fonds. „Für kleinere und mittlere Investments bei Versorgungskassen und angegliederten kleinen Versorgungswerken, die große Portfolien nicht selber abbilden können, sind diese Fonds ideal,“ sagte Klaus Esswein, Geschäftsführer.
Mehr . . .
ETF Kommentar
Exchange Traded Funds als Grundlage für effiziente „Core-Satellite“-Strategien.
Mehr . . .
Personalien
Curt Custard, ehemals CIO für Multi-Asset-Produkte bei Allianz Dresdner Asset Management in London, ist Schroder Investment Management in London als Leiter für Multi-Asset-Lösungen beigetreten. In dieser neu geschaffenen Position ist er für die strategische Asset Allokation von Kundenportfolios und die Asset Allokation der Multi-Asset-Produkte verantwortlich.
Mehr . . .
Schroders will Hedgefondsprodukte in Deutschland anbieten
Schroder Investment Management GmbH in Frankfurt ist mit der BaFin in Gesprächen, um die in Luxemburg-domizilierte Hedgefonds-Produktpalette von Schroder Investment Management in London hierzulande anbieten zu können. „Wir wollen die Palette von Dachhedgefonds und Single-Strategy-Hedgefonds transparent nach Deutschland bringen,“ sagte Martin Theisinger, Sprecher der Geschäftsführung der deutschen Einheit. Würde man statt dieser Produkte, die den europäischen Pass haben, lokale Vehikel aufsetzen, wäre dies nur mit Kosten für Kunden verbunden.
Mehr . . .
Alternative Anlagen erleben Performance-Einbruch
Die Performance von alternativen Anlagestrategien hat einen Einbruch erlebt, während sich Investoren in dieses Segment, in dem es an guten Managern mangelt, drängen. Laut der Edhec Hedge Fund Indices haben neun von 13 alternativen Anlagestrategien im Mai eine negative Rendite erwirtschaftet, nachdem ihre Performance seit Januar auf dem absteigenden Ast ist. Die einzigen Ausnahmen waren Distressed Securities, die im Mai 0,02% rendierten, und Fixed-Income Arbitrage, mit 0,48%.
Mehr . . .
Threadneedle plant Ausbau, Dachhedgefonds
Die in London ansässige Investmentgesellschaft Threadneedle Investments will ihr kontinentaleuropäisches Geschäft weiter ausbauen und plant, mehrere Single-Manager-Hedgefonds für europäische institutionelle Investoren aufzulegen. Sie arbeitet auch an einem Dachhedgefonds für den deutschen Publikumfondssektor, so Denis Tumbült, Marketing Direktor für Deutschland und Österreich in Frankfurt.
Mehr . . .
BVI lanciert Standards
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. hat Standards für Wertpapiertransaktionen in Form von elektronisch vorliegenden Dokumenten aufgelegt. Mit diesen Vorgaben sollen die technischen Abläufe schneller und effizienter gestaltet und der Geschäftsprozess im Portfoliomanagement vereinheitlicht werden, so der BVI in einer Pressemitteilung. Bereits mehr als 20 Kapitalanlagegesellschaften (KAGen) hätten mit der Umsetzung der Standards begonnen.
Mehr . . .
Sarasin schließt Hamburger Büro
Die Sarasin Deutschland GmbH hat ihr Büro in Hamburg geschlossen und ihren Firmensitz nach München verlegt. Die Tochtergesellschaft der in Basel ansässigen Bank Sarasin & Cie AG, die in Deutschland für den Vertrieb der Sarasin Investmentfonds zuständig ist, will so ihre Effizienz, insbesondere in der Administration, steigern. Auch wurde das Team, das die Vertriebspartner betreut, auf vier Mitarbeiter ausgebaut, meldete das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Uwe Brünig, der bisher Geschäftsführer der Firma war, hat das Unternehmen verlassen. Arthur Nußhart agiert nun als alleiniger Geschäftsführer. CS
Besteuerung von Zertifikaten unverändert
Nach Informationen des Bundesverbandes Alternative Investments e.V. und des Absolut|report beabsichtigt das Bundesfinanzministerium (BMF) keine Änderung bei der Besteuerung von Zertifikaten im allgemeinen bzw. Hedgefonds-Zertifikaten im besonderen. Das BMF reagierte damit auf in der Branche kursierende Gerüchte, dass insbesondere Hedgefonds-Zertifikate, deren Erträge nach einem Jahr im Privatvermögen steuerfrei sind, nach Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes anders besteuert werden könnten. MB
BaFin genehmigt DWS-Hedgefonds
Nach dem Single-Hedgefonds „Lupus alpha Dynamic Invest“ der Kapitalanlagegesellschaft Lupus Alpha hat die Finanzaufsicht BaFin nun auch den ersten Hedgefonds der DWS genehmigt. Zum 1. Juli 2004 legte die Firma mit dem „DWS Hedge L/S Currency“ ihren ersten deutschen Single-Hedgefonds auf. Dieser erweitert die im Ausbau begriffene Palette der DWS-Hedgefonds, die mit dem Start des zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Dach-Hedgefonds DWS Hedge Invest Dynamic begann.
Mehr . . .
Greenwich warnt vor Überhitzung
Greenwich Associates hat vor einer möglichen Überhitzung des Hedgefonds-Marktes gewarnt. Die Verfügbarkeit von billigen Krediten mache es den Hedgefonds leicht, ihre Leverage zu erhöhen, gab Berater Peter D’Amario zu bedenken. „Dies könnte die Wahrscheinlichkeit einer Intervention seitens der Regulationsbehörden steigern, die durch den gewaltigen Zufluss von Pensionsgeldern in Hedgefonds beunruhigt sind,“ sagte er.
Mehr . . .
GAM schließt Dachfonds
Die Schweizer GAM Holding AG hat ihre sämtlichen 69 Multistrategie-/Multimanager- Fonds geschlossen. Das Fonds-Management reagierte damit auf die extrem gestiegenen Mittelzuflüsse. Wie das Unternehmen in Zürich mitteilte, betrugen die Zuflüsse bereits in den ersten vier Monaten dieses Jahres 5 Mrd. US-Dollar, womit das Gesamtvolumen der Dach-Hedgefonds auf 18 Mrd. US-Dollar anstieg. In den vergangenen fünf Jahren konnte GAM das verwaltete Vermögen in seinen Dach-Hedgefonds durchschnittlich um 50% pro Jahr steigern. Bis Ende dieses Jahres hatte man ein Volumen in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar erwartet. Neben den Dach-Hedgefonds verwaltet GAM hauseigene Single-Strategie-Hedgefonds, in denen weitere 15 Mrd. US-Dollar angelegt sind. Diese sind weiterhin für Neuanlagen offen. MB
Mehr . . .
PWC fordert Regulierung
Nach Ansicht von PriceWaterhouseCoopers (PWC) können Hedgefonds dazu beitragen, die Probleme bei europäischen Pensionseinrichtungen zu thematiseren und neue Lösungsansätze zu finden. Eine Diversifikation von Long-Only-Portfolios mit Hilfe von Hedgefonds könnte dazu beitragen, das Renditeproblem dieser Anlagenstruktur zu lösen. Allerdings seien hierfür aufsichtsrechtliche Vorgaben notwendig, so ein PWC-Report über die europäische Hedgefonds-Industrie. „Im gegenwärtigen Bären-Markt müssen sich die Aufsichtsbehörden dem Problem stellen, wie den Investoren entsprechende Wege aufgezeigt werden, auch reguliert in alternative Investmentprodukte zu investieren,“ so PWC. MB
Brief aus Berlin: Juli 2004
Für Werbung, die offizielle Bezeichnung ist Information, gibt die Bundesregierung viel Geld aus. Doch wenn es um Urheberrechte geht, wird gespart. Darum hat auch ein fest angestellter Fotograf der Bundesbildstelle den neuen Bundespräsidenten Horst Köhler porträtiert. Ein selbstständiger Fotokünstler hätte ein ansehnliches Honorar in Rechnung gestellt.
Mehr . . .
EU-Erweiterung
Investment-Bericht zur EU-Erweiterung: In dieser und der September-Ausgabe von dpn bringen wir Ihnen einen Investment-Bericht zu den 10 neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Lesen Sie auf dieser und der folgende Seite Teil 1 dieses Reports von Sam Greene.
Mehr . . .
Die steuer- und arbeitsrechtlichen Neuregelungen des Alterseinkünftegesetzes: ein Kompromiss
|
|
Dr. Hugues Höfer
Einzelprokura, Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG, Mülheim an der Ruhr
|
Am 11. Juni 2004 ist das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) verabschiedet worden. Es setzt den Auftrag des Bundesverfassungsgerichtes um, die Besteuerung der Beamtenpensionen und der privaten Altersvorsorge sowie der Betriebsrenten zu harmonisieren. Darüber hinaus enthält das Gesetz u. a. Neuregelungen zur Abfindung und Übertragung von betrieblichen Versorgungsrechten. Es tritt mit seinen wesentlichen Vorschriften zum 1. Januar 2005 in Kraft.
Mehr . . .
State Street sieht weiteres Wachstumspotenzial in Deutschland
|
|
David Spina (links) und Stefan Gemür im Gespräch mit Carola von Schenk
|
Die in Boston ansässige State Street Corporation verwaltet weltweit Kundenvermögen im Wert von 1,2 Billionen US-Dollar und verwahrt als Depotbank weltweit 9,4 Billionen US-Dollar. Der Gigant baut auf Technologie und Menschen und sieht weiteres Wachstumspotenzial, auch in Deutschland. Carola von Schenk sprach mit David Spina, dem Chairman und CEO des Konzerns, und mit Stefan Gmür, Managing Director der State Street Bank GmbH.
Mehr . . .
Sächsische Landeskirche baut auf nachhaltige Investitionen
|
|
Reinhard Kersten, Oberlandeskirchenrat und Finanzderzernent im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
|
Die zweitgrößte Landeskirche im ostdeutschen Raum, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, investiert seit rund vier Jahren nach nachhaltigen Kriterien. Für die Zukunft erhofft man sich dort, dass auch andere kirchliche Einrichtungen diesen Anlageansatz übernehmen, berichtet Carola von Schenk.
Mehr . . .
Rechnungszins: Herzstück der marktwertorientierten Bewertung von Pensionen
Was sind künftige Pensionsverpflichtungen heute wert? Die Finanz- und Versicherungsmathematik liefert die Lösung: Künftige Zahlungsverpflichtungen werden mittels eines Rechnungszinses auf ihren heutigen Wert „abdiskontiert“. Dieser Zinssatz ist der Schlüssel für die Ermittlung des heutigen Barwerts einer künftig fälligen Zahlung. Will man z.B. ein Kapital von 1000 Euro, das in 20 Jahren fällig sein und sich zu einem Zinssatz von 5% verzinsen soll, abdiskontieren, verwendet man folgende Formel: Zahlung x Diskontierungsfaktor = Barwert also: 1000 x (1,05) — 20 = 377 Euro.
Mehr . . .
Die Beratungsindustrie: Grenzen zum Asset Management verschwimmen
|
|
Dr. Wilfried Hauck, CEO, ADAM International
|
Der Markt für Beratung bei der betrieblichen Altersversorgung und das Investment Consulting boomt. Neue Anbieter positionieren sich hier – nicht nur unabhängige Häuser, sondern auch Finanzkonzerne. Allerdings steigen Beratungsfirmen auch zunehmend in das Asset-Management-Geschäft ein. Entstehen hier potenziell kompromittierende Interessenskonflikte? Carola von Schenk recherchierte.
Mehr . . .
Strategisches Outsourcing als Management-Tool für KAGen
Angesichts des fortschreitenden Wandels und der dynamischen Entwicklung der technischen Möglichkeiten hat der deutsche Investmentmarkt im internationalen Vergleich deutliches Aufholpotenzial. Hans-Jürgen Dannheisig, BHW Invest-Geschäftsführer, und Clemens Schuerhoff, Pressesprecher der BHW Invest, diskutieren Optionen für Kapitalanlagegesellschaften (KAGen) und Folgen für Kunden.
Mehr . . .
Hedgefonds: Realistische Erwartungen schützen vor Enttäuschungen
Es ist viel über Produkte zu lesen, die „Unabhängigkeit von der Börsenentwicklung“ und „garantierte“ Mindestrenditen verspreschen. Häufig ist dabei von Hedgefonds die Rede, eine für die meisten Anleger noch eher unbekannte und somit beratungsintensive Assetklasse. Frank Wettlauffer, Leiter Institutionelle Kundenbetreuung Deutschland, und Dr. Alexander Obeid, CFA, Relationship Manager bei der Bank Sarasin & Cie AG bringen Licht in das Thema.
Mehr . . .
Low-Tracking-Error-Strategien: Höhere Renditen mit weniger Risiko
Christian E. Elsmark, Director, Head of Investment Services bei T. Rowe Price Global Investment Services Ltd., erklärt, wie Anleger mit Hilfe von Low-Tracking-Error-Strategien das Risiko-Ertragsprofil ihrer Investitionen verbessern können.
Mehr . . .
Wohin geht die Reise für Rentenmarktanleger?
Angesichts der erwarteten Leitzinserhöhungen und stark zusammengelaufener Spreads schichten einige Institutionelle ihre Rentenallokationen in Instrumente wie Wandelanleihen oder sogar Aktien um. Sie wollen so Risiken minimieren und Renditen erhöhen. Andere Investoren jedoch bauen auf kurzläufige Anlagen und Finanzinstrumente ohne Abschreibungsrisiko. Carola von Schenk berichtet.
Mehr . . .
Inflation – absichern oder nicht?
Letztes Jahr war Deflationsgefahr in aller Münder, doch sie materialisierte sich nicht. Im Gegenteil: Notenbanken und Investoren sorgen sich heute schon wieder um das Potenzial für Inflation. Es war vorhersehbar, dass die steigenden Rohstoffpreise, gemeinsam mit den Energie- und Ölpreisen früher oder später zu inflationärem Druck führen würden. Zusätzlich zeigt selbst Europa dank des starken Wirtschaftsaufschwungs in den USA und der Expansion in China verbesserte Eckdaten, so z.B. ein Wachstum von 0,4% des Bruttonationalprodukts im ersten Quartal.
Mehr . . .
Risikomanagement: ein wesentliches Element der Asset Allokation mit alternative Anlagen
Alternative Anlagen, wie z.B. Hedgefonds locken mit hohen Renditen, doch oft unterschätzen Investoren die Notwendigkeit eines effizienten Risikomanagements für den Erfolg einer Asset Allokation mit solchen Investitionen, schreibt Klaudius Sobczyk.
Mehr . . .
Europäische Aktien: Gute Performance trotz unsicherer Zeiten
Die gute Nachricht vorab: Europäische Aktienfonds, eine Kernanlage für deutsche institutionelle Investoren, sind nach den schlechten Börsenjahren 2000-2002 wieder attraktiv geworden. Laut der unten stehenden Tabelle der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) haben die angeführten Fonds zwischen Ende Mai 2003 und Anfang Juni 2004 eine Rendite von mindestens 30% erzielt.
Mehr . . .
Europa
Die europäischen Aktienmärkte konnten im bisherigen Jahresverlauf die hohen Erwartungen und den Optimismus zum Jahresanfang nicht erfüllen. Die Aktienkurse bewegen sich schon seit mehreren Monaten in einer relativ engen Bandbreite, ohne einen eindeutigen Trend aufzuweisen. Die Unternehmensgewinne verzeichnen zwar im aktuellen Umfeld kräftige Zuwächse, die Unsicherheit über Leitzinserhöhungen in den USA und die Risiken für den Ölpreis belasten jedoch die Stimmung an den Börsen.
Mehr . . .
Nordamerika
Der amerikanische Aktienmarkt ist momentan durch zwei gegenläufige Tendenzen bestimmt. Einerseits befinden wir uns in der Berichtssaison des ersten Quartals, andererseits befürchtet der Markt mögliche Zinssteigerungen. Während die bisherigen Unternehmensergebnisse weiterhin Grund zum Optimismus an den Aktienmärkten geben, hat sich an den Anleihemärkten ein Trendwechsel eingestellt.
Mehr . . .
Asien-Pazifik
Die asiatischen Märkte wurden im Mai arg gebeutelt. Für den drastischen Rückgang der Kurse waren u.a. die Spekulationen über eine Zinserhöhung in den USA ausschlaggebend.
Mehr . . .
Länder im Fokus: Die Schweiz
Es sich bei den Schweizern gemütlich machen „Gemütlich“ ist der schweizerische Markt. Das meint jedenfalls ein Mitarbeiter einer schweizerischen Pensionskasse. Schweizerische Pensionskassen bevorzugen nach wie vor lokale Anbieter, jemanden, mit dem sie sich im eigenen Dialekt unterhalten können. Hier Geschäftsanteile zu erobern, bedeutet, tief verwurzelte Beziehungen anzugreifen.
Mehr . . .
Die Mängel von 401(k)-Plänen
|
|
Prof. Mike Orszag,
Head of Research bei Watson Wyatt
|
Prof. Mike Orszag, Head of Research bei Watson Wyatt LLP, beleuchtet ein neues Buch über die 401(k)-Plänen aus den USA kritisch. Die in den USA gemachten Erfahrungen mit 401(k)-Plänen werden von vielen als Erfolgsmodell gesehen, das in Europa Nachahmung finden sollte. Manche meinen, dass Europa einen Großteil seiner Rentenprobleme gelöst hätte, wenn es nur einen Weg fände, die erfolgreiche Entwicklung in den USA nachzuvollziehen.
Mehr . . .
|