dpn-Ausgaben » 2004 » Februar 2004 (Brief)
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Universal legt Publikumsmultimanagerfonds für institutionelle Anleger auf
Die Universal Investment-Gesellschaft mbH in Frankfurt legt Anfang März
zwei Publikumsmultimanagerfonds im Rahmen eines Master-KAG-Ansatzes
auf, nach Angaben des Unternehmens, die ersten Fonds dieser Art in
Deutschland. „Individuelle Multi-Manager-Konzepte sind in der Regel
erst ab einem Volumen von mehr als 200 Mio. Euro realisierbar. Mit den
beiden Fonds wird erstmals auch Anlegern mit einem niedrigen
Anlagevolumen die Möglichkeit eröffnet, das besondere Knowhow
internationaler Asset-Manager und die Vorteile eines
Multi-Manager-Konzeptes zu nutzen,“ so die Universal-Investment.
Multi-Manager-Fonds, schon seit Jahren im Spezialfondssegment
etabliert, können z.B. die Portfoliodiversifikation und somit das
Risikoprofil des Portfolios verbessern.
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Der Chemie Pensionsfonds zeigt gute Performance
Der Chemie Pensionsfonds erzielte mit einer Rendite von 10,9% auf sein
garantiertes Mindestkapital auch 2003 wieder eine gute
Anlageperformance, nach Angaben der HypoVereinsbank in München, des
Verwalters des Pensionsfonds. Mit dieser Rendite hebe sich der Chemie
Pensionsfonds deutlich von anderen Anbietern der betrieblichen
Altersversorgung ab, so Hans Melchiors, der Vorstand des
Versorgungswerks. Diese Rendite habe sogar die eigenen Erwartungen für
2003 von 6,4% übertroffen, so Melchiors weiter. Im Vergleich hierzu
erwirtschaftete die MetallRente eine Rendite von 7,2%.
Der Chemie Pensionsfonds machte keine Angaben zur Beteiligungsrate der
Chemie-Beschäftigten im Jahr 2003. Im Vorjahr hatten sich 10 000
Beschäftigte für das Produkt entschieden. Melchiors hatte in der
Vergangenheit gesagt, der Fonds wolle diese Zahl 2003 verdoppeln. Das
Versorgungswerk konnte bisher 400 Chemie-Unternehmen mit 200 000
Mitarbeitern akquirieren.
Erheblicher Einbruch im Spezialfonds-Mittelaufkommen 2003
Deutsche Spezialfonds haben im vergangenen Jahr einen erheblichen
Rückgang beim Netto-Mittelaufkommen verzeichnet. Wie der Bundesverband
Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mitteilte, betrug
das Netto-Mittelaufkommen für Spezialfonds 2003 26,8 Mrd. Euro, was
einem Minus von 28% zum Vorjahrsvolumen von 37,3 Mrd. Euro entspricht.
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Ambitionierte MetallRente will Mitgliederzahl bis 2012 vervierfachen
Die MetallRente will die Zahl ihrer Mitglieder in den nächsten acht
Jahren vervierfachen. Heribert Karch, der Geschäftsführer der
MetallRente, sagte auf einer Pressekonferenz in Frankfurt, das
Versorgungswerk könne im Jahr 2012 bis zu 400 000 Mitglieder haben. Der
potenzielle Kundenkreis der MetallRente beträgt 1,7 Mio. Arbeitnehmer
in der Metall- und Elektroindustrie. Bis Ende 2003 hatten sich rund 97
000 Arbeitnehmer für die Betriebsrentendienstleistungen der MetallRente
entschieden.
Jedoch betonte Karch, ob sei seine Einschätzung für 2012 erreicht
würde, würde davon abhängen, dass die Gesetzgeber weiterhin für die
richtigen Rahmenbedingungen sorgten. Als negatives Beispiel nannte er
die Absicht der Bundesregierung, die Krankenversicherungssteuer für
Bezieher von Betriebsrenten zu verdoppeln. Die MetallRente bemüht sich
derzeit, die Bundesregierung davon zu überzeugen, diese Maßnahme aus
dem Alterseinkünftegesetz (AEG) zu streichen. Das AEG soll im Frühjahr
in Kraft treten.
Von den bestehenden MetallRente-Mitgliedern entschieden sich rund 89%
für die Pensionskasse für die Administration ihrer Betriebsrente. Nur
5% wählten einen Pensionsfonds, während die restlichen 6% eine
Direktversicherung vorzogen.
CSAM erhält RCP-Rating „sehr gut“
Credit Suisse Asset Management Deutschland (CSAM Deutschland) in
Frankfurt hat von RCP & Partners, einer Ratingagentur für
Vermögensverwalter, die Gesamtnote „sehr gut“ erhalten. Auch für die
Asset-Klasse „Renten Europa“ bekam CSAM Deutschland diese Note, die der
zweitbesten Bewertung von insgesamt sechs möglichen Stufen entspricht.
RCP in Wiesbaden begründete die Beurteilung mit dem „einerseits global
aufgestellten, zugleich aber auf die individuellen Bedürfnisse des
Anlegers ausgerichteten [Portfoliomanagementansatz]“ von CSAM
Deutschland. CSAM verwaltet in Deutschland rund 11,6 Mrd. Euro.
Das RCP-Rating beurteilt nach Angaben der Agentur die Fähigkeit eines
Asset Managers, das ihm anvertraute Vermögen im Interesse des Anlegers
professionell zu managen und nicht durch Pflichtverletzungen dem Risiko
eines finanziellen Verlustes auszusetzen. Deswegen umfasse das Rating
über die Analyse der Investmentprozesse hinaus eine Untersuchung der
Stabilität der Organisation selbst, so RCP.
Neben CSAM haben sich bisher fünf weitere Vermögensverwalter in
Deutschland und Österreich – die DWS, Allianz Dresdner Asset
Management, Nordea, UBS Asset Management und die Raiffeisen KAG – dem
RCP-Ratingprozess unterzogen.
Aventis Pension Trust ernennt State Street als Depotbank
Der Aventis Pension Trust hat State Street mit den
Depotbankdienstleistungen für seinen Pensionsfonds beauftragt, ein
Mandat in Höhe von 1,8 Mrd. Euro.
Dr. Petra Zamagna, Head of Benefits Finance and Asset Management bei
Aventis und Vorsitzende des Investmentausschusses des
Aventis-Pensionsfonds, sagte zu dieser Entscheidung: „State Street hat
sich als Anbieter von Depotbankdienstleistungen überzeugend profiliert
und bietet exzellenten Kundenservice und Innovationsfähigkeit in den
Dienstleistungen rund um die Verwahrung und Verwaltung von Vermögen.“
Stefan Gmür, der Sprecher der Geschäftsführung der State Street Bank
GmbH, führte den Mandatsgewinn auf die erfolgreiche Integration des von
der Deutschen Bank gekauften Geschäftsbereichs Global Securities
Services zurück. „ State Streets europäische Strategie trägt bereits
Früchte. Allein in Deutschland, Österreich und Italien habe wir in den
letzten sechs Monaten Mandate in Höhe von ungefähr 10 Mrd. Euro
gewonnen,“ sagte er.
Unternehmen für Fondsvertriebsunterstützung und -beratung in Gründung
Axel Ullmann, bis Oktober 2003 Sales Manager für Fresco Index Shares
bei UBS Asset Management in Frankfurt, gründet derzeit ein Unternehmen,
das ab dem 1. März Vertriebsunterstützung und -beratung zunächst für
Publikumsfondsanbieter bereitstellen soll. „Es gibt immer mehr kleine
spezialisierte Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenzen
konzentrieren wollen“ und in anderen Bereichen, wie dem Vertrieb, mit
strategischen Partner zusammenarbeiten, erklärte Ullmann dpn.
Zielkundengruppen seien ausländische Fondsgesellschaften, die sich im
deutschen Markt etablieren wollen, und Fondsmanager, die sich
selbstständig machen und auf das Fondsmanagement konzentrieren wollen.
Ullmann sagte dpn, er überlege zu einem späteren Zeitpunkt auch im
institutionellen Bereich seine Expertise anbieten, doch fügte er hinzu:
„Die Umsetzung wird noch eine Weile brauchen.“ Ullmann, dessen
Unternehmen derzeit noch namenlos ist, plant, in den nächsten Wochen
einen Partner zu suchen.
Personalien
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Herr Dr. Rupert Hengster Co-Head der Oppenheim KAG
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Dr. Rupert Hengster wird zum 1. April 2004 der Oppenheim
Kapitalanlagegesellschaft mbH in Köln als Co-Head beitreten. Gemeinsam
mit Dr. Bernd Borgmeier wird er den Asset-Management-Bereich bei Sal.
Oppenheim leiten.
Der 46-jährige Hengster soll dieses Segment ausbauen und das
institutionelle Geschäft der Kapitalanlagegesellschaft (KAG)
strategisch weiter entwickeln. Er war bisher Sprecher der
Geschäftsführung der WestLB Asset Management KAG (WestAM KAG) gewesen.
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Alternative Anlagen
Hedge Fonds mit bestem Ergebnis seit 1999: Trotz eines
uneinheitlichen Jahres erzielte der CSFB/Tremont Hedge Fund Index eine
Performance von +15,44% für das gesamte Jahr 2003. Damit bleibt er
hinter den gängigen internationalen Aktienindizes deutlich zurück. So
erreicht der MSCI World Index im gleichen Zeitraum eine Performance von
+33,76% und auch der S&P Total Returns Index bleibt mit einem
Ergebnis von +28,68% spürbar vor dem Hedge Fund Index. Trotzdem war das
Jahr 2003 nach drei schwachen Jahren wieder ein sehr positives Jahr für
die Industrie. Seit 1994 hat der Index einen Ertrag pro Jahr von 11,1%
erzielt, so dass 2003 sicher zu den besseren Jahren zu zählen ist.
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Gemischtes
Renten Service der Deutschen Post optimiert Webdialogfähigkeit: Der
Renten Service der Deutschen Post AG, der die Verwaltung von
betrieblichen Altersversorgungsleistungen betreibt, optimiert der
Webdialogfähigkeit. Ziel sei es, dass „die Kunden mit ihrer
Sachbearbeitung ihren Bestand komfortabler einsehen können,“ erklärte
Walter Gehring, Vertriebsdirektor, betriebliche Altersversorgung beim
Renten Service in Köln dpn. Die konzerneigene Firma IT-Solutions ist
mit dem Projekt beauftragt, das im Laufe des Jahres in mehreren Stufen
umgesetzt werden soll.
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Kommentar – Hans-Jürgen Dannheisig
In 2004 wird alles anders
Den Lesern des dpn-Briefes ein „Herzliches Glückauf“ bei der Berg- und Talfahrt durch ein Jahr des Wandels 2004.
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