dpn-Ausgaben » 2003 » August 2003 (Brief)
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Branche weniger optimistisch über das Investmentgesetz
Die Euphorie über das neue Investmentgesetz ebbt ab. Vor allem wegen der Anforderungen über steuerliches Reporting ist sich die Investmentbranche über die Möglichkeiten, die das Gesetz beinhaltet, uneinig. PricewaterhouseCoopers Deutsche Revision ist der Meinung, dass diese Anforderungen EU-gesetzwidrig sein könnten. Das Gesetz, dass im Januar 2004 in Kraft tritt, wird das KAGG und das Ausländische Investmentgesetz zusammenschließen. U.a. werden Hedgefonds zum ersten Mal in Deutschland zugelassen. Die Partners Group in Zug hat insbesondere die liberale Grundlage des Entwurfs, wie z.B. die Regelung von Leerkäufen, die unbeschränkte Kreditaufnahme und die günstige Steuerregelung bei transparenten Offshore-Funds begrüßt. „Der vorliegende Gesetzesentwurf ist ohne Zweifel ein wichtiger Meilenstein, um auch deutschen Anlegern den Zugang zu Hedge Funds zu ebnen,“ kommentierte Dr. Lars Jaeger, zuständiger Partner für Hedge-Fonds-Geschäft der Partners Group in Zug.
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1,2 Mio. neue bAV-Versicherte seit der Rentenreform
Die Rentenreform war erfolgreicher als erwartet. Dies ist das Ergebnis eines von Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung durchgeführte Studie. Die Zahl der Beschäftigten der Privatwirtschaft, die Zugang zu betrieblicher Altersversorgung haben, ist von 29% in April 2001 auf 42% gegen Ende März dieses Jahres gestiegen. Dies entspricht einer Zahl von 9,6 Mio. Arbeitnehmern. Die Branche hat laut der Studie erst seit Anfang dieses Jahres einen kräftigen Schub erlebt, der besonders in den neuen Bundesländern und bei Frauen spürbar ist.
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Mercer baut Aktivitäten in Deutschland aus
Der Unternehmensberater Mercer will künftig seine Anlageberatung für deutsche institutionelle Kunden erheblich erweitern. Zu diesem Zweck habe Mercer eine „Investment Consulting Practice“ in Frankfurt gegründet und zwei neue Senior-Berater eingestellt, teilte das Unternehmen in London mit. Herwig Kinzler und Erik Crawford, die zuvor beim Mercer-Konkurrenten Towers Perrin waren, werden in der neuen „Investment Consulting Practice“ tätig sein, wobei Kinzler das Geschäft leiten wird.
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Fitch-Rating für Metzler Asset Management
Die Rating-Agentur Fitch hat die Bonität des Frankfurter Vermögensverwalters Metzler Asset Management (Metzler AM) mit „AA“ bekräftigt. Fitch begründete den Schritt vor allem damit, dass Metzler AM dank seiner soliden Gesellschaftsstruktur und seiner Anlagestrategie in dem äußerst schwierigen Börsenjahr 2002 profitabel geblieben ist. Außerdem habe Metzler AM im vergangenen Jahr das Vermögen unter Verwaltung um 5% auf 10 Mrd. Euro steigern können, was auf Nettomittelzuflüsse in Anleihenfonds zurückzuführen sei.
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E.ON Energie stukturiert Investitionen um
Der britische Vermögensverwalter Gartmore hat von dem Stromversorger E.ON Energie den Auftrag bekommen, Pensionsgelder in Höhe von 125 Mio. Euro zu verwalten.
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Fresco schließt vier ETFs
Der Indexfonds-Anbieter Fresco, ein Unternehmen der schweizerischen Bank UBS, hat zum 31. Juli vier seiner Exchange Traded Funds (ETF) wegen schwacher Nachfrage geschlossen.
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Mandat in Österreich für PGI
Der US-Vermögensverwalter Principal Global Investors (PGI) hat von der österreichischen Bank Spängler ein Mandat zur Verwaltung des Spängler-Spezialfonds „preferred securities“ erhalten.
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BVI meldet Mittelzuwachs für die Fondsbranche
Die Spezialfonds in Deutschland haben im ersten Halbjahr einen moderaten Zuwachs beim Netto-Mittelaufkommen verzeichnen können.
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Personalien
Der Research-Analyst Gunnar Miller hat zum 1. Juli die Aufgabe des Head of Research Europe für die Vermögensverwalter dit und Dresdner RCM Global Investors UK übernommen. Dies teilte dit in Frankfurt mit. Der 38-jährige Miller sei ein Research Analyst mit umfangreicher Expertise im internationalen Investment Banking Bereich, so dit. Er genieße hohes Ansehen insbesondere im globalen Technologie-Sektor, wo er früher für Paine Webber und zuletzt für Goldman Sachs tätig gewesen sei.
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In Kürze
Übernahme abgeschlossen State Steet Global Securities Services (GSS) hat die Übernahme der österreichischen Geschäftsteile der Global Securities Services der Deutschen Bank abgeschlossen. Damit wird der weltweite Übernahmeprozess der GSS beendet. Wie State Street in München meldete, habe die Bostoner Bank wie geplant 90% der ehemaligen Global-Securities-Services-Kunden der deutschen Bank erhalten können.
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