Home   Über uns   Kontakt   Impressum   Anzeigen   Abonnements   Konferenz   Pensions News  
Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 dpn-Ausgaben » 2003 » Juli 2003
 
Goldman Sachs

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im Mai Christoph von Reiche zum Executive Director im Bereich institutionelle Kundenbetreuung in Frankfurt ernannt und nicht, wie gemeldet, Geschäftsführer. Dies stellte die Investmentbank dpn klar.

Der 34-jährige von Reiche hatte nach Angaben von Goldman Sachs seit 1995 bei der Investmentbanking-Sparte gearbeitet, wo er unter anderem das Geschäft mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen mitbetreute.


VBL strukturiert Vermögen von 7,2 Mrd. Euro um

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder strukturiert derzeit ihr Investmentportfolio von 7,2 Mrd. Euro um und hat dazu gerade die Universal-Investment KAG als Master-KAG sowie die BNP Paribas als Global Custodian beauftragt. Die BNP Paribas wird dabei auch als Anbieter von Performancemessungs-Dienstleistungen agieren. Die VBL wurde während der Phase der Auftragsvergabe vom Feri Institutional Management in Bad Homburg unterstützt. In der Endauswahl befanden sich vier Master-KAGs sowie drei Global Custodians. Mehr . . . 


Externe Lösung für Lufthansa Verpflichtungen

Die Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa will einen Teil ihrer Pensionsverpflichtungen ausgliedern, damit sie über einer externen Pensionseinrichtung finanziert werden können. Dies bestätigte eine Lufthansa-Sprecherin gegenüber dpn. Sie nannte aber keine weiteren Details. Mehr . . . 


Chemie Pensionsfonds erzielte Rendite von 6,8%

Selbst wenn die Mitarbeiterbeteiligung beim Chemie Pensionsfonds sich bisher bescheiden entwickelt hat, konnte Deutschlands erster zugelassene Pensionsfonds im Jahr 2002 wenigstens eine gute Performance bei der Kapitalanlage aufweisen. Mehr . . . 


Lupus Alpha gründet Hedge-Fund-Sparte
— Kay-Peter Tönnes
Leiter, Lupus Alternative Solutions

Der Frankfurter Vermögensverwalter Lupus alpha Asset Management hat eine neue Hedge-Fonds-Tochter gegründet. Wie Lupus alpha mitteilte, wolle der Vermögensverwalter damit die Grundlage für die voraussichtlich ab dem kommenden Jahr zulässige Auflegung deutscher Hedge-Fonds legen. Mehr . . . 


Klimaschutz ist Risikofaktor

Unternehmen weltweit sollten sich das Thema Klimaschutz zu Eigen machen, denn sonst drohen ihren Aktien hohe Bewertungsabschläge. Dies ist das Fazit einer neuen Studie, die von den WestLB-Analysten Hendrik Garz und Claudia Volk verfasst wurde. Mehr . . . 


Universal bereit für STP

Die Universal-Investment-Gesellschaft wird ab nächstes Jahr für straight-through-processing (STP) ausgerüstet sein und wird dadurch die ganze Orderabwicklungskette vollautomatisch abdecken können.

Universal hat sich für Xentis, ein Fondsabwicklungs-Software-Produkt der Schweizer Profidata Group, entschieden. Dadurch integriert sie nun ihr Font-, Middle- und Back-Office-System und ergänzt ihr in April in Betrieb gesetztes Rechenzentrum, wie die KAG mitteilte.



Mandat für Frankfurt Trust

Die Investmentgesellschaft Frankfurt-Trust hat ihr zweites Buchhaltungsmandat im Bereich Spezialfonds erworben. Wie die Investmentgesellschaft in Frankfurt mitteilte, wird sie zum 1. Juli 2003 die Buchhaltung für das deutsche Spezialfondsgeschäft der Swiss Re Asset Management übernehmen. Das Volumen der Spezialfonds von Swiss Re beträgt zwischen 50 und 60 Mio. Euro und die Gelder wurden überwiegend in Aktien investiert.

Bereits Anfang des Jahres hatte BHW Invest, ein Spezialist für Master-KAG-Lösungen, ihre gesamte Fondsbuchhaltung auf Frankfurt-Trust ausgelagert.


Dexia lanciert STOXX Sustainability ETF

Das in Paris ansässige Dexia Asset Management hat einen Exchange Traded Fund (ETF) lanciert, der auf dem Dow Jones STOXX Sustainability Index (DJSI STOXX) basiert. Der TrackinDex Fonds wird im NexTrack-Segment von Euronext gehandelt und berücksichtigt das steigende Interesse der Investoren an nachhaltigen Anlagen.

Der DJSI STOXX wurde 2001 eingeführt und investiert in 180 paneuropäische Unternehmen. Diese werden auf Basis eines von der SAM Group definierten Evaluierungsverfahrens ausgewählt. Die Verwaltungskosten des TrackinDex Fonds betragen 0,40%, und die jährliche Dividendenzahlung erfolgt im September.


ADAM Global Vision

Allianz Dresdner Investment Management (ADAM) hat unter dem Namen Global Vision zwei Luxemburger Multi-Asset-SICAV-Fonds aufgelegt. Der erste Fonds wird 50% in europäische festverzinsliche Anleihen und 50% in globale Aktien investieren. Als Benchmark werden der Lehman Euro Aggregate und der MSCI World zugrunde gelegt, die jeweils in Euro gehedged sind.

Der zweite Fonds wird bis zu 50% in globale festverzinsliche Anleihen anlegen. Benchmark ist hierbei der Lehman Global Aggregate (in Euro gehedged). Die restlichen 50% werden – mit dem MSCI World als Benchmark – in globale Aktien investiert.

Die Auswahl von Aktien bzw. Renten wird von den einzelnen Tochterunternehmen der ADAM-Gruppe PIMCO, Dresdner RCM, Nicholas Applegate, NFJ und Oppenheimer Capital übernommen. ADAM Vision Manager haben die Leitung beim Risikomanagement.


West AM legt High-Yield-Fonds auf

WestAM, die Asset Management Tochter der West LB, wird einen absolute-return-orientierten Fonds für hochverzinsliche Unternehmensanleihen auflegen. Er strebt ein langfristiges Ertragsziel von ca. 400 Basispunkten über dem Drei-Monats-Eurobor an. Da er nicht benchmarkbezogen ist, sollten Ertragsschwankungen vermindert werden und die Kurzvolatilität niedriger sein. Mehr . . . 


West AM legt High-Yield-Fonds auf

WestAM, die Asset Management Tochter der West LB, wird einen absolute-return-orientierten Fonds für hochverzinsliche Unternehmensanleihen auflegen. Er strebt ein langfristiges Ertragsziel von ca. 400 Basispunkten über dem Drei-Monats-Eurobor an. Da er nicht benchmarkbezogen ist, sollten Ertragsschwankungen vermindert werden und die Kurzvolatilität niedriger sein.

Der Fonds wird überwiegend in Euro-denominierte Unternehmensanleihen investieren, allerdings wird eine begrenzte Investition in Emissionen anderer Währungen wie z.B. US Dollar oder britische Pfund nicht ausgeschlossen.


Cominvest ABS-Fonds

Cominvest, die Assetmanagement-Tochter der Commerzbank, lanciert einen deckungsstockfähigen Asset-Backed-Securities-Fonds. Anlageschwerpunkt sind europäische Emittenten. Der Fonds wird ausschließlich in Investment Grade ABS-Schuldverschreibungen wie Pfandbriefe und Bankennachrangkapitalbeimischungen investieren.



Allianz Dresdner mit bAV-Geschäft zufrieden

Im Geschäft mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV) konnte der Finanzriese Allianz Dresdner die Anzahl der Vertragsabschlüsse im vergangenen Jahr kräftig steigern. Mehr . . . 


4,2 Mrd. E Neugeschäft für die Fondsbranche

Die deutsche Fondsbranche hat im Mai insgesamt 4,2 Mrd. Euro neues Anlagekapital eingesammelt. Davon entfielen jeweils 2,1 Mrd. Euro auf Publikums- und auf Spezialfonds. Dies teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mit. Mehr . . . 


 

Als der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, kurz vor Pfingsten die „Bevölkerungsvorausberechnung“ seines Amtes vorlegte, sprach er von einer „dramatischen Entwicklung, mit der sich alle auseinandersetzen müssen“. Dabei verkündete Hahlen gar nichts Neues. Alle, die mit Alters- und Gesundheitsvorsorge zu tun haben, wissen seit langem: Die Deutschen werden älter. In knapp 50 Jahren wird jeder dritte Deutsche mindestens 60 Jahre alt sein. Der Anteil der unter 20-jährigen wird dann von heute 21% auf 16% gesunken sein und der Altenquotient, das Verhältnis der Rentner zu den Erwerbsfähigen, dramatisch steigen. Weil eine deutsche Frau im Durchschnitt nur 1,4 Kinder zur Welt bringt, wird die Einwohnerzahl zurückgehen. Wie gesagt, neu sind diese Daten nicht, doch offenbar ist einigen Politikern erst durch das Papier aus Wiesbaden klar geworden, was unserem umlagefinanzierten Rentensystem noch bevorsteht. „Dann werden unsere Jungen ja bald ganz alt aussehen“, gab sich ein SPD-Abgeordneter überrascht. Er gab zu, die von der Versicherungswirtschaft in der Vergangenheit veröffentlichten – gleichen – Zahlen für übertrieben gehalten zu haben. Mehr . . . 


Die VBL will moderner Dienstleister werden

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), mit einem Gesamtvermögen von 7,2 Mrd. Euro, will sich durch die Entwicklung zweier Produkte zur Entgeltumwandlung – VBLextra und VBLdynamic – als Komplettanbieter bei der betrieblichen Altersversorgung darstellen und dadurch die Welle der Austritte überwinden. Der Prozess hin zur Kaptialdeckung läuft weiter. Das Versorgungswerk hat gerade die Universal Invest als Master-KAG und BNP Paribas als Global Custodian mandatiert und zunächst werden diese beiden Institute ein Vermögen von 400 Mio. Euro verwalten. Der nächste Schritt wird sein, das restliche Vermögen sukzessive in die neue Struktur herüber zu bringen. war im Gespräch mit Richard Peters, zuständiger Vorstandsmitglied der VBL für Kapitalanlagen. Mehr . . . 


Zeit-Wert-Konten

Zeit-Wert-Konten, die z.B. von Volkswagen erst in 1998 angeboten wurden, erlauben Arbeitnehmer Überstunden, Urlaubstage oder Boni in Fondsprodukte einzuzahlen. Jan Wagner fasst dieses Konzept zusammen. Mehr . . . 


Unternehmensrating und Altersversorgung
— Carsten Hölscher
Practice Leader, Retirement and Financial Management, Hewitt Associates

Im ersten Halbjahr 2003 wurde die Bonität zahlreicher großer europäischer Unternehmen, einschließlich der Deutschen Post, Linde und ThyssenKrupp, herabgestuft. Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung für die Kreditwürdigkeit der Unternehmen wird dabei von Rating-Agenturen, wie z. B. Standard & Poors (S&P), Moody’s und Fitch, besonders hervorgehoben. In einer Pressemitteilung von S&P zu dem Rating der Deutschen Post vom 12. Mai 2003 heißt es zum Beispiel:

„The rating actions reflect Standard & Poors’s treatment of unfunded pensions and health care obligations as debt-like in character. Benefit-adjusted credit protection measures are weak for the ‚A‘ rating.“
Mehr . . . 


Prof. Dr. Klaus Heubeck

Am 26. Juni wurde der Zusammenschluss der FJA AG und der Heubeck AG beschlossen. Liam Kennedy stellt dazu Fragen an Prof. Dr. Klaus Heubeck, Vorstand der Heubeck AG und der neuen FJH AG. Mehr . . . 


Die aktuelle Expertenfrage von dpn: Worin sehen Sie die Vor- und Nachteile von Publikumsfonds für Institutionelle? Mehr . . . 


Auf der Suche nach Alternativen

Der Hedge-Fund-Markt wird in Deutschland im Rahmen des Investmentgesetzes nächstes Jahr liberalisiert. Klaudius Sobczyk analysiert die Rolle von Hedge Funds im institutionellen Portfolio und geht der Sache nach, wie ein Engagement in dieser Anlageklasse für Institutionelle von Nutzen sein kann. Mehr . . . 


Das Innenleben von Spezialfonds

Die Umsetzung der neuen Rechnungslegungsstandards IAS 19 und IAS 39 stellt sowohl für Unternehmen als auch für Kapitalanlagegesellschaften eine große Herausforderung dar. Liam Kennedy berichtet. Mehr . . . 


Eine harte Probe für die Pensionskasse?

Carola von Schenk verschafft im folgenden Artikel einen Überblick über die Entwicklungen in diesem Segment der betrieblichen Altersversorgung. Durch die Gründung von mehr als 20 neuen Pensionskassen sollte das Vehikel eigentlich eine neue Blütezeit erleben. Im ersten Teil zeigt sie jedoch auf, dass die anfängliche Euphorie um Pensionskassen abgeebbt ist und geht auf den ausschlaggebenden Faktor, die Beratung, ein. Im zweiten Teil – beginnend auf Seite 29 – wird anschließend die drohende Unterdeckungsgefahr mancher Pensionskassen untersucht, die die anhaltend schwierigen Finanzmärkte bergen. Mehr . . . 


Nachhaltigkeit als Indiz

Nachhaltige Investments, bei denen neben finanziellen auch ökologische und soziale Gesichtspunkte in die Anlageentscheidung mit einfließen, werden längst nicht mehr nur von Kirchen oder Stiftungen nachgefragt. Mit Wachstumsraten von jährlich über 50% setzen heute vor allem rein renditeorientierte Anleger auf den Faktor Nachhaltigkeit. „Nachhaltige Unternehmen weisen überdurchschnittliche Wachstumschancen und geringere Risiken auf“, so der Tenor vieler Investoren. Ein Zusammenhang, der auch bei Unternehmensanleihen gilt. Wie Frank Wettlauffer von der Basler Bank Sarasin zeigt, tragen Nachhaltigkeits-Analysen gezielt dazu bei, Kreditausfälle wegen Schadenersatzforderungen und Imageschäden markant zu reduzieren. Mehr . . . 


Steuergünstige Versorgung für Führungskräfte

Arbeitnehmern bietet sich mit dem Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung eine attraktive Möglichkeit, die Versorgungslücke im Alter steueroptimiert zu schließen. Überschreitet das Gehalt des Arbeitnehmers die Beitragsbemessungsgrenze, sind zusätzliche Versorgungslösungen sinnvoll – beispielsweise über eine Unterstützungskasse. Ralf Weißenfels von der HDI Pension Strategy & Management GmbH erklärt dieses spezielle Altersvorsorge-Angebot für Führungskräfte. Mehr . . . 


Ertragsorientierte Asset Allocation bei Stiftungsvermögen

Siftungen haben besondere Anforderungen bei der Vermögensanlage. Manfred Müller von F&C Management geht der Sache nach, wie diese Anforderungen zu berücksichtigen sind und analysiert dabei die Rolle der Asset Allocation. Mehr . . . 


Paradigma oder Bubble?

Wegen den schlechtperformenden Aktienmärkten fokussieren institutionelle Anleger auf ihre Anleihenportfolios, die sie diversifizieren oder grundlegend neu konzipieren. Klaudius Sobczyk berichtet über die Möglichkeiten. Mehr . . . 


Deutscher Immobilienindex 2002

Niedrigster Total Return seit 1998

Die schlechte Wirtschaftslage sowohl in Deutschland als auch weltweit hat sich im deutschen Immobilienmarkt widergespiegelt, so die DID Immobiliendatenbank, die die letzten Daten des DIX Deutschen Immobilienindex kürzlich veröffentlichte.
Mehr . . . 


Europa

Die Euro-Zone verzeichnet chronisch schwaches Wachstum, dessen Schwäche unter den entwickelten Ländern nur von Japan übertroffen wird. Während in Frankreich das Wachstum geringfügig besser ausfiel, war das Wachstum in Deutschland erheblich schlechter. Nachfrage existiert praktisch nicht, das Vertrauen ist auf einem Mehrjahrestief; und der Export ist durch einen erstarkten Euro geschwächt. Angesichts dieser Lage kam die jüngste Zinsentscheidung der EZB nicht überraschend. Die Inflationsrate ist zum ersten Mal im Jahr wieder unterhalb ECBs Zielmarke von 2% gesunken und es sieht so aus, als dass die Rate angesichts des Umtauschkurses und der andauernden ökonomischen Schwäche noch tiefer sinkt. Möglicherweise werden die Zinssätze jedoch um weitere 50 Basispunkte gesenkt werden müssen, um die Konjunktur in der Euro-Zone wieder anzukurbeln. Unserer Einschätzung nach wird die EZB in den nächsten Monaten nicht umhinkommen, die Zinsen weiter zu senken. Wachstumswerte zeigen weiterhin bessere Performance als wertorientierte Aktien, was vermuten lässt, dass die Märkte ab dem Sommer wieder auf etwas mehr Wachstum hoffen. Solange die Konjunkturbedingungen so fragil bleiben, ist ein solches Szenario jedoch unwahrscheinlich. Die Geldmenge ist zwar gestiegen, aber noch nicht so weit, dass wir unsere pessimistische Einschätzung der Aktienmärkte aufgeben würden. Dennoch: In Europa sind die Aussichten für die Aktienmärkte etwas günstiger als in den USA. Die Bewertungen sind niedriger, und es besteht mehr Spielraum für eine lockerere Geld- und Haushaltspolitik. Mehr . . . 


Nordamerika

Die amerikanischen Aktienmärkte haben sich in diesem Jahr unerwartet gut entwickelt. So hat der S&P500 Index seit dem Tiefpunkt Anfang März um mehr als 20% zugelegt, noch besser schneidet der Nasdaq ab. Diese Aufwärtsbewegung liegt zum großen Teil daran, dass die Märkte nach der dreijährigen Baisse unseren Indikatoren zufolge deutlich unterbewertet waren. Und dies gilt immer noch. Außerdem sehen die Märkte mittlerweile technisch besser aus. Zum ersten Mal seit Herbst 2000 liegt der S&P500 Index deutlich über seinem 52-Wochendurchschnitt. Unser Taktisches Asset Allocation Modell empfiehlt deshalb nach wie vor, US-Aktien gegenüber Staatsanleihen deutlich überzugewichten. Aktien haben auf die kurze Sicht also noch etwas Raum zum Steigen. Danach erwarten wir aber eher eine Seitwärtsbewegung der Aktienmärkte. Denn die US-Wirtschaft wird weiter nur zögerlich wachsen. Dies liegt daran, dass sich die hoch verschuldeten US-Unternehmen mit Investitionen zurückhalten: Beliefen sich die Schulden (Bankkredite, Anleihen etc.) der amerikanischen Unternehmen Mitte der 90er Jahre noch auf 80% des Bruttoinlandsprodukts, so ist diese Schuldenstandsquote während der Boomjahre in der zweiten Hälfte der 90er Jahre auf fast 100% gestiegen. Das ist im historischen Vergleich viel zu hoch. Deshalb drängen die Rating-Agenturen die Unternehmen, vor allem im Telekom-Sektor, ihre Schuldenstände zu senken. Die dazu notwendigen Mittel schaffen die Unternehmen dadurch, dass sie sich mit Investitionen zurückhalten. Das erklärt das zögerliche Wachstum der US-Wirtschaft mit Raten von lediglich 2%. An dieser Wachstumsschwäche wird sich so schnell nichts ändern, denn es wird mindestens noch ein Jahr dauern, bis die US-Unternehmen ihre Schulden auf ein akzeptables Niveau gesenkt haben. Mehr . . . 


Asien-Pazifik

Die negativen Nachrichten bei den Konjunkturdaten und bei den Unternehmensgewinnen in den vom SARS-Virus betroffenen Ländern scheinen weitgehend vorbei zu sein. Obwohl die Exporte und der Konsum sich in dieser Region verlangsamt haben, weisen beide Kennzahlen doch einen verhältnismäßig positiven Trend auf. Der Hang Seng Index stieg im letzten Monat um 9%. Die Weltgesundheitsorganisation hat zudem die Reisewarnungen zurückgenommen. Nach und nach öffnen auch wieder die Restaurants und Geschäfte. Das Tragen der Masken, zum Schutz vor eventueller Ansteckung mit SARS, ist inzwischen auch zurückgegangen. Darüber hinaus haben eine Reihe von asiatischen Zentralbanken ihre Zinsen gesenkt, um die Konjunktur anzukurbeln. Zusätzlich ist auch die Dollarschwäche für viele asiatische Exportländer günstig, da deren Währungen vor allem an den Dollar gekoppelt sind. Mehr . . . 


Die Niederlande

Für die Niederländer ist es anscheinend ein geringer Trost, dass alles noch viel schlimmer sein könnte. Während die Franzosen auf die Straße gehen, um gegen schmerzliche Rentenreformen zu protestieren, und in den USA und Großbritannien die Sparer mit Unbehagen an ihre zusammengeschmolzenen Betriebsrenten denken, geht der Streit in den Niederlanden über die gesetzliche Höhe der Pensionskassenüberschüsse weiter. Mehr . . . 


Betriebsrenten und Unternehmensperformance

Prof. Mike Orszag bewertet eine Studie von Dorsey, Cornwell und Macpherson über die Wirkung von Betriebsrenten mit fester Leistungszusage auf die Produktivität und Shareholder Value von Unternehmen. Mehr . . . 


Headlines from other FT Business publications
Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten
• Stolperstein oder Quantensprung?
• Quant gegen Quacksalberei
• Prof. Dr. iur. Monika Roth: Retrozessionen: Die grosse Kluft
• Andrew Marks: Anlegen ohne Grenzen ist riskant
• Brief aus Bern
European Pensions & Investment News
• Norwegian giant hurt by Lehman collapse
• Consensus on Freddie and Fannie not enough to boost confidence
• Equity-heavy Ilmarinen defiant despite losses
• Netherlands
• Package deal in Turkey props up private pensions
Nordic Region Pensions & Investments News
• Avoiding the commodities crash fallout
• Danish funds pressured into slashing costs
• Danish fund uses chameleonic strategy to beat credit crisis
• New blood keeps wind in AP1’s sails
Nederlands Pensioen- & Beleggingsnieuws
• BN'ers Ferry Mingelen en Arthur Docters van Leeuwen aanwezig op npn-prijzen 08
• Buitenlandse interesse voor fiduciair beheer groeit
• Real matching: is de tijd er rijp voor?
• Solvency 2: ‘Pensioenfondsen zijn naïef geweest’
• Gerard Riemen: 'Krachtenbundeling is op alle fronten nodig'
 ARCHIV

 

Kontakt
Bestellung
Privacy Policy
Terms and Conditions
Webmaster

Mailing address: Financial Times Ltd, Number One Southwark Bridge, London, SE1 9HL, United Kingdom

© The Financial Times Limited 2008