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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
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24. - 25. September 2008
aba-Seminar: Kapitalanlageprozess in betrieblichen Versorgungseinrichtungen



 
 
 dpn-Ausgaben » 2002 » Oktober 2002
 
AOKs gehen ihren eigenen Weg
— Sechs AOKs gründen eine eigene Versorgungseinrichtung

Sechs der Allgemeinen Ortskrankenkas-sen (AOKs), die zusammen mitdem AOK-Bundesverband ihren Ausstieg aus der Ver-sorgungsanstaltdesBundes und der Länder (VBL) bekanntgemachthaben, werden eine eigene Einrichtung für dasAngebot einer Direktzusage gründen. Mehr . . . 


MetallRente mit Nachfrage zufrieden

Insbesondere nach der jüngsten Ent-scheidung der Allgemeinen Ortskranken-kasse (AOK), die MetallRente alsVersor-gungswerk für ihre 65000 Beschäftigten zu wählen, gibt sich die MetallRente mit dem bisherigen VerkaufseinesProduktes äußerst zufrieden. Mehr . . . 


Neues ADAM-Produkt

DIE ALLIANZ Dresdner AssetManagement (ADAM) plantmiteinem so genannten „multi asset“-Produktdie spezialisierten Tätigkeiten der Tochtergesellschaft PIMCO in Bezug auf festverzinsliche Wertpapiere mit denen der Dresdner RCM bezüglich Aktien zu kombinieren.

Der Vertrieb in Großbritannien und Irland hat bereits begonnen und wird in Kürze in Deutschland fortgesetzt. Ein unabhängigesKommittee wird die taktische AssetAllocation zwischen Aktien und festverzinslichen Anleihen desProduk-tesbestimmen. Zusätzlich wird ein Overlay Portfolio eingesetzt.

Die ADAM wird in diesem Herbst einen Fondsdotieren, höchstwahrscheinlich eine Sepcav mit Sitz in Luxemburg. Eine BAFin-Genehmigung für einen Spezialfonds wird ebenfalls beantragt werden. Andere Investmentklassen werden möglicherweise ebenso einbezogen werden, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.



dpn im Gespräch mit Bruce Bornträger, Pictet Asset Management, Frankfurt, über aktuelle Trends im institutionellen Anlagemarkt
— Bruce Bornträger
Vizedirektor,
Pictet Asset Management

Herr Bornträger, welche wesentlichen Impulse sehen Sie zur Zeit in der institutionellen Vermögensverwaltung?

Die betriebliche Altersversorgung wird durch gesetzliche und administrative Rahmenbedingungen einen stärkeren Stellenwert in Deutschland bekommen. Deutschland hinktgegenüber dem europäischen Ausland immer noch hinterher – der Ausbau der kapital-gedeckten Versorgungssysteme wird in den nächsten Jahren zent-ralesThema sein. DashatKonsequenzen für die institutionelle Vermögensverwaltung.
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PIC plant Fortsetzung der Lobbytätigkeiten

Trotz des knappen Wahlsiegs der rot-grünen Koalition herrscht in Kreisen der betrieblichen Altersversorgung die Überzeugung vor, dass gewisse Nachbesserungen bei der Reform erforderlich seien. Der Pension Industry Circle (PIC), der vor der Rentenreform als Lobbygruppe von 12 führenden DAX-Unternehmen und der Robert Bosch GmbH gegründet wurde, wird darum auch weiterhin bemüht sein, Nachbesserungen zu erzielen. Mehr . . . 


Unternehmen scheuen EU-Pensionsfonds

EuropÄische Großunternehmen zeigen kein großes Interesse daran, Pensionseinrichtungen auf einer europaweiten Basis zu etablieren, gemäß der von der European Pensions & Investment News (epn), dem Schwestermagazin von dpn, und der Beratungsfirma Watson Wyatt LLP kürzlich durchgeführten Umfrage. Mehr . . . 


Drohende Unstimmigkeit über Richtlinie in der nächsten Lesung

Der Pensionsfondsrichtlinienentwurf der EU wird in der nächsten parlamentarischen Sitzung eine heftige Kontroverse auslösen, behauptet der SPD-Abgeordnete und Schattenberichterstatter Wilfried Kuckelkorn. Mehr . . . 


Investoren bevorzugen risikoarme Fonds

deutsche institutionelle Investoren haben im August 2,8 Mrd. Euro in Spezialfonds und 2,5 Mrd. Euro in Publikumsfonds investiert, gemäß den jüngsten Daten des Bundesverbandes Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften (BVI). Mehr . . . 


Personalien

Boehmer bei Schroders

SCHRODER Investment Management ernannte Frank Boehmer zum Geschäftsführer und institutionellen Vertriebsleiter der deutschen Niederlassung. Der frühere Leiter der Kundenbetreuung im institutionellen Vertrieb bei ABN AMRO Management wird mit Martin Theisinger, Schroders’ zuständiger Leiter für Deutschland und Österreich, zusammenarbeiten.
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Invesco bricht Kooperation mit Versicherer ab

Invesco Deutschland hat ihre Zusammenarbeit mit einer großen Versicherung zur Entwicklung eines Pensionsfonds abgebrochen. Christoph Quiring, Head of Defined Contribution bei Invesco, zufolge hatte der geplante Partner dem Vertrieb des Invesco-Produkts zu viele Beschränkungen auferlegt.

In den kommenden Wochen wird Invesco einen Partner ernennen, der ausschließlich für die Verwaltung zuständig sein wird.

Das neue Produkt ist nach einem Lebenszyklusmodell entwickelt worden und wird eine Open Architecture für das Fondsmanagement anbieten. Insgesamt werden 50 Fonds zur Auswahl stehen, so Quiring. Das von Invesco entwickelte System wird auf Pensionsfonds sowie auf Direktzusagen in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage angewandt werden können.

Quiring zufolge hat Invesco zum Ziel, in der ersten Phase 40–50 Unternehmen als Kunden zu gewinnen. Die Frankfurter Niederlassung des amerikanischen Investmentmanagers ist bereits im Gespräch mit dem ersten Kunden.



BHW kooperiert mit Gothaer Versicherungen

Die BHW Lebensversicherung baut ihre Tätigkeiten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung auf. Da bei der Firma gegenwärtig ergänzend zur eigenen Produktpalette der Aus- und Aufbau der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung noch nicht abgeschlossen ist, kooperiert sie mit der Gothaer Versicherungen als Partner.

Die Gothaer hat eine 40-jährige Erfahrung in der betrieblichen Altersversorgung. Sie hat als Referenzkunden unter anderem Metro, Ikea, Aldi, Henkel und die Lufthansa.

BHW sieht großes Potenzial in der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere bei den 68% der deutschen Unternehmen, die noch keine betriebliche Altersversorgung anbieten. Eine weitere Tochter von BHW, BGAG und ING-BHW Bank – BHW Invest – hat kürzlich ihre amtliche Zulassung erhalten.


Direktversicherung: Grenzen und Möglichkeiten

Die Direktversicherung ist die bekannteste Form der betrieblichen Altersversorgung: 86% der Arbeitgeber kennen diesen Durchführungsweg, so das Ergebnis einer NFO Infratest-Umfrage im Auftrag der Allianz Leben. Der große Bekanntheitsgrad verwundert nicht, denn die Direktversicherung ist besonders einfach und kostengünstig. In Deutschland ist sie weit verbreitet: Fast sechs Millionen Direktversicherungsverträge mit einer Versicherungssumme von über 150 Mrd. Euro zählte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr. Mehr . . . 


Vorteile der individuellen Altersvorsorge

Der Einstieg in das Kapitaldeckungsverfahren bei der Altersversorgung ist gelungen, doch das Reformwerk ist mit erheblichen Mängeln belastet: ein großer bürokratischer Verwaltungsaufwand, die komplexen Bedingungen, an denen die staatlichen Zuschüsse hängen sowie die eingeschränkte Verfügbarkeit und Vererbbarkeit des angesparten Vermögens. Mehr . . . 


Immobilien: Internationalität setzt sich durch

Internationale Immobilienportfolios sind hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Profils rein nationalen deutlich überlegen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Renditen und Volatilitäten der Jahre 1984 bis 1999 auf den weltweit wichtigsten Immobilienmärkten untersucht hat. Alle ausschließlich auf einen inländischen Markt konzentrierten Immobilienportfolios schnitten dabei im Vergleich zu diversifizierten Portfolios schlechter ab. Einzige Ausnahme war Asien, der Performance-stärkste, aber auch riskanteste Markt. Mehr . . . 


dpn im Gespräch mit drei Großunternehmen über ihre Versorgungsmodelle

Wolfgang Degel
Leiter des Center of Competence, Altersvorsorgemodelle
BMW AG, München
(72000 Mitarbeiter)
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Die Gestaltung von neuen Modellen

Großunternehmen entwickeln derzeit innovative Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung. Gleichzeitig werden bei manchen die Verpflichtungen global gesteuert. Ein Überblick von Liam Kennedy. Mehr . . . 


Ausbau des Pensiontrust-modells

Trust-Konzepte können kleinen und mittleren Unternehmen angeeignet werden. Bernd Haferstock von Dr. Dr. Heissmann über Contractual Trust Arrangements (CTAs) zur externen Finanzierung betrieblicher Versorgungssysteme. Mehr . . . 


Investemnts mit Stil

Fiona Leonard von T. Rowe Price über die Wichtigkeit eines konsistenten Investmentstils. Mehr . . . 


Die flexibilität derivater Instrumente

Lee Oliver schildert die Vorteile von Derivaten, die zur Risikoverminderung eingesetzt werden können. Mehr . . . 


Anlagestrategien für Pensionsfonds

Die ersten deutschen Pensionsfonds beginnen mit der Strukturierung ihrer Geschäftspläne sowie ihrer Investmentstrategien. Ein Überblick von Jan Wagner Mehr . . . 


Die Pensionsfondsverwaltung unter wirtschaftlichen Aspekten

Dr. Astrid Neuburger und Dr. Werner Hlawa untersuchen die für den Pensionsfonds notwengigen Verwaltungssysteme. Mehr . . . 


Frankreich

Das Thema Pensionsfonds ist in Frankreich nach wie vor umstritten. Allerdings bewegen sich manche Firmen mit Vorsicht in diese Richtung. Von Brendan Maton. Mehr . . . 


Großbritannien

Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung hat Großbritannien seine Vorbildfunktion aufgegeben. Brendan Maton schildert die Gründe für eine solche Entwicklung. Mehr . . . 


Die Leibrente als Benchmark

Einer der strittigeren Punkte der Rentenreform ist der, ob Privatpersonen, wenn sie in den Ruhestand treten – oder erst zu einem späteren Zeitpunkt – eine Leibrente erwerben sollten. Das Problem liegt im Prinzip darin, dass Privatrenten oft fondsgebunden sind und dass Privatpersonen immer längere Zeit im Ruhestand verbringen. Durch die lange Zeit im Ruhestand kann die Fondsbindung traditioneller Rentenprodukte ungeeignet sein. Während ein Rentenprodukt mit einer flexibleren Investitionsstrategie wahrscheinlich das bestmögliche Produkt wäre, kann es sein, dass derartige Produkte nicht verfügbar sind oder dass andere Überlegungen, wie Flexibilität des Einkommens oder Maximierung der Renteneinkommenshöhe, angestellt werden müssen. Mehr . . . 


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