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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 dpn-Ausgaben » 2002 » April 2002
 
EU-Parlamentarier bittet um Unterstützung von Firmen

Europäische Großunternehmen sollten ihre Lobbytätigkeiten gegenüber den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten verstärken, um den Richtlinienentwurf der europäischen Kommission bzgl. der betrieblichen Altersvorsorge zu fördern. Dies ist die Ansicht des parlamentarischen Berichterstatters Othmar Karas, österreichischer Abgeordneter des europäischen Parlaments. Mehr . . . 


Sachverständigenkommission untersucht Steuerreform

Die Bundesregierung wird aller Wahrscheinlichkeit nach einer schrittweisen Einführung der nachgelagerten Besteuerung für jedwede Form von Pensionsbeiträgen zustimmen. Dies folgt dem Beschluss des Karlsruher Verfassungsgerichts vom 6. März 2002 in Anbetracht der derzeit unverhältnismäßigen Besteuerung der ersten Säule des Renteneinkommens. Mehr . . . 


EU-Generalanwalt spricht sich gegen Finnland aus

EU-Bürger, die in anderen Mitgliedsstaaten leben, sollten das Recht erhalten, steuerbegünstigte Beiträge in die einheimischen Rentenversicherung zu zahlen, laut der Meinungsaussage des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs, F.G. Jacobs. Mehr . . . 


Pensionskasse für saarländische Hüttenknappschaft

Das Bundeskabinett hat am 13. März 2002 einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der die teilweise Kapitaldeckung der Verpflichtungen von rund 1,5 Mrd. Euro seitens der Hüttenknappschaftlichen Zusatzversichung im Saarland einführen wird. Für jüngere Versicherte und neu eintretende Arbeitnehmer wird die Zusatzversicherung über eine Pensionskasse fortgeführt. Mehr . . . 


PSV-Pflicht überprüft

Das Bundesarbeitsministerium erwägt zur Zeit eine Aufhebung der verpflichtenden Insolvenzsicherung der Pensionsfondsbeiträge. Mehr . . . 


Neues Team für Allianz Dresdner Asset Management

Allianz Dresdner Asset Management hat Joachim Faber zum Global Chief Executive Officer ernannt. Er wird für die fusionierten Asset-Management-Tätigkeiten der Gruppe zuständig sein. Mehr . . . 


Der Pensionsfonds: Grenzen und Möglichkeiten

Prof. Dr. Hanns-Jürgen Weigel, Mitglied der Geschäftsführung, Pensor Pensionsfonds AG i.Gr.

In einer zunehmend globalisierten Welt ist es nicht ganz einfach, international eingeführten Begriffen eine neue, nationale Bedeutung zu geben. Vor Einführung des Pensionsfonds als neuen Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung in das Versicherungsaufsichtsgesetz (§§ 112 ff VAG) verstand man unter Pensionsfonds in aller Regel angelsächsische Strukturen für den Aufbau von Alterseinkommen. Mit der neuen Rechtslage hat sich dies geändert. Es gibt die deutsche Form des Pensionsfonds.

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Vereinfachung: eine notwendige Debatte

Eine Diskussion über die Vereinfachung der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland ist dringend notwendig. Das scheint auf den ersten Blick widersprüchlich, weil doch zu Beginn dieses Jahres die Riester’sche Rentenreform in Kraft getreten ist. Diese wird von der rot–grünen Koalition als eine der größten Reformen der Nachkriegsgeschichte bezeichnet. Sie enthält bekanntlich den Einstieg in die kapitalgedeckte Altersversorgung und die staatliche Förderung des privaten wie betrieblichen Sparens für das Alter. Mehr . . . 


Großunternehmen zur Tatkraft aufgefordert

Othmar Karas, MdEP, Mitglied das Präsidiums der EVP/ED Fraktion im Europäischen Parlament

In den vergangenen Jahren hat sowohl der ECOFIN-Rat als auch der Europäische Rat (Lissabon, Feira und Stockholm 2000) wiederholt der Dringlichkeit einer Erlassung einer Richtlinie (RL) für die grenzüberschreitende betriebliche Altersvorsorge im Rahmen des Finanzaktionsplans höchste Priorität eingeräumt. Während das Europäische Parlament (EP) seine Stellungnahme in erster Lesung mit 460 Ja-Stimmen im Juli 2001 verabschiedet hat, wurden im Rat bis dato noch keine nennenswerten Fortschritte erzielt. Die Verabschiedung eines gemeinsamen Standpunktes ist derzeit leider noch immer nicht in Sicht, obwohl die spanische Ratspräsidentschaft ankündigte, neuen Schwung in die Verhandlungen bringen zu wollen.

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Zukunftsmodelle

Schlechte Marktkonditionen sowie die Reform der betrieblichen Altersvorsorge sind zwei wesentliche Gründe, eine ALM-Studie durchzuführen. Liam Kennedy berichtet über den Prozess einer solchen Studie. Mehr . . . 


Sind Hedge Funds zu teuer?

Nicolas Robin wirft einen kritischen Blick auf die häufig erwähnten Argumente gegen das Investieren in Hedge Funds. Mehr . . . 


Die Schweiz

Schweizer Pensionskassen finden es immer schwieriger, die Mindestleistung von 4% pro Jahr zu erzielen. Viele plädieren dafür, dass das berufliche Vorsorgegesetz geändert werden soll.

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Österreich

Aufgrund einer zunehmenden Veralterung der Bevölkerung hat sich in Österreich in den letzten Jahren der Druck verstärkt, eine umfassende Reform des staatlichen und privaten Rentensystems abzuschließen. Mehr . . . 


Portfolioauswahl

Neue Veröffentlichungen von Cairns, Blake & Dowd und Battochio & Menoncin legen nahe, dass bei Privatanleger-Portfolios auch die Volatilität des Arbeitseinkommens zu berücksichtigen ist, nicht nur finanzielle Rendite. Ein Überblick von Mike Orszag. Mehr . . . 


dpn untersucht aktuelle Trends im Bereich des institutionellen Investments

Dr. Peter König
Executive Director
Morgan Stanley Investment Management, Zentraleuropa

Klaus Kirschenhofer
Vorstandsmitglied
Pensionskasse der Wacker-Chemie GmbH

Joerg Schlichtmann
Consultant
Gerling Pensionsmanagement

Dr. Klaus Mössle
Managing Director
Deutsche Asset Management


dpn im Gespräch mit dem neuen Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungs-Gesellschaften e.V.
— Stefan Seip
Hauptgeschäftsführer des BVI

Herr Seip, seit Januar 2002 sind Sie Hauptgeschäftsführer des BVI. Welche organisatorischen Ziele haben Sie für den Verband identifiziert, seit Sie Ihr Amt antraten?

Der BVI war auch schon in der Vergangenheit ein effizient arbeitender Verband. Insofern bin ich auf eine gute Basis gestoßen. Speziell im letzten Jahr haben sich aber neue Aufgaben ergeben – Stichwort Altersvorsorge –, die teilweise organisatorische Änderungen hervorrufen. Dabei sind die Ziele, die die Investmentbranche in den nächsten Jahren verfolgt, Grundlage für die notwendige Neuausrichtung des Managements einer kleinen Firma mit immerhin rund 50 Mitarbeitern, die der BVI eben auch ist. Deshalb werden wir insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit auf breitere Beine stellen.
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Fallstudie: Die Chemiebranche

Obwohl keine der geplanten Pensionsfonds bisher ihre amtliche Zertifizierung bekommen haben, ist man schon in der Lage, die Struktur der ersten Einrichtungen detailliert zu planen. Liam Kennedy im Gespräch mit dem Geschäftsführer der HypoVereinsbank Pension Consult über den neuen Pensionsfonds der chemischen Industrie.

Die Gewerkschaft IG BCE war vielleicht ihrer Zeit voraus, als sie schon im Mai 1998 einen branchenweiten Pensionsfonds für die chemische Industrie forderte.
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Governance: der Weg zum Erfolg

Hans-Jürgen Dannheisig erläutert, wie bei Pensionsfonds ein strukturierter Investmentprozess zu gestalten ist.

Seit dem 1.1.2002 stehen in Deutschland Pensionsfonds als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung zur Verfügung. Obwohl die vorschnell gefeierte Freizügigkeit in ihren Anlageentscheidungen bei genauerer Betrachtung als „Scheinfreiheit“ bezeichnet werden muss, können sie zu einer renditestarken und flexiblen Alternative bei der Altersvorsorge werden. Große Mittelzuflüsse sind auch deshalb wahrscheinlich, da Pensionsfonds auch in der Säule der privaten Altersvorsorge staatlich gefördert werden. Dieser Artikel wird grundlegend auf die Notwendigkeit eingehen, wie bei Pensionsfonds ein strukturierter Investmentprozess zu gestalten ist.
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Gute Chancen für das Anlageportfolio

Dr. Matthias Thomas über die Performance von Immobilien als Anlageklasse für deutsche Institutionen und das Verhalten der veschiedenen Marktsegmente in den letzten Jahren.

Immobilien sind neben Aktien und Rentenpapieren eine wichtige Form der Kapitalanlage für institutionelle wie auch private Investoren in Deutschland. Anleger können entweder direkt oder indirekt in Immobilien investieren. Indirekte Immobilienanlagevehikel sind unter anderem Offene Immobilienfonds, geschlossene Immobilienfonds und Immobilienaktien. Innerhalb der indirekten Immobilienanlagen sind Offene Immobilienfonds das Anlagevehikel, welches dem Investor die höchste Informationsdichte über das Immobilieninvestmentvermögen bietet. Dies resultiert aus der Tatsache, dass Offene Immobilienfonds dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) unterworfen sind. Das KAGG wurde u.a. geschaffen, um den Schutz des Vermögens der Kapitalanleger zu gewährleisten. Der erste Offene Immobilienfonds in Deutschland wurde im Jahre 1959 vom Internationalen Immobilien-Institut aufgelegt. Offene Immobilienfonds lassen sich in Publikumsfonds und Spezialfonds unterteilen. Publikumsfonds sind Investmentfonds, die im Gegensatz zu Spezialfonds öffentlich angeboten und von jedermann erworben werden können. Offene Immobilien-Spezialfonds wurden gegründet, um institutionellen Anlegern eine „maßgeschneiderte“ Immobilienfonds-Anlage zu ermöglichen. Aufgrund der Vorschriften des KAGG sind Spezialfonds ein Investment für institutionelle Investoren oder große Vermögensmassen, da ihr Anlegerkreis aus maximal zehn nicht-natürlichen Personen bestehen darf. Insbesondere Spezialfonds erfreuen sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit als Medium für indirekte Immobilieninvestitionen. Viele Versicherungsgesellschaften haben in den letzten Jahren für die Auflage einer Vielzahl neuer Spezialfonds in Verbindung mit entsprechenden Mittelzuflüssen gesorgt.
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Neue Triebfeder für Terminmärkte

Profitieren Investoren durch ihren Einsatz an Terminbörsen von der Strukturreform der Altersvorsorge und der damit einhergehenden Modernisierung der eingesetzten Instrumente? Der vorliegende Beitrag von Lee Oliver beschäftigt sich mit dem Einfluss neuer Rentenkonzepte auf börsengehandelte Derivate und zeigt die wichtigsten Zusammenhänge und Strategien auf. Mehr . . . 


Sparen in Deutschland

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, durchgeführt von Prof. Dr. Axel Börsch-Supan und Lothar Essig, wirft ein neues Licht auf das Sparverhalten der privaten Haushalte. Eine Zusammenfassung von Bernd Katzenstein.

Mit der Rentenreform des Jahres 2001 wird bei der Alterssicherung in Deutschland zukünftig mehr Gewicht auf die kapitalgedeckte Eigenvorsorge gelegt. Ein breit angelegtes staatliches Förderprogramm soll die Bürger zum Sparen ermuntern. Dabei ist längst nicht erwiesen, ob die „Riester-Rente“ zu neuen Ersparnissen führt.
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