dpn-Ausgaben » 2008 » März-April 2008
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Apocalypto now?
Zumwinkel hat als Wolf im Schafspelz lange Jahre in der Beletage der deutschen Wirtschaft gut getarnt gewirkt. Jetzt ist er enttarnt und der Schafspelz frei für einen, der ihn schon bald dringend braucht: Peer Steinbrück. Er muss sich besser tarnen und warm anziehen. Nur so wird er die Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl überleben.
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Stürmers Immobilien-Vermächtnis für E.ON
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Dr. Matthias Stürmer, E.ON Energie AG,
Leiter Alternative
Investments
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Heimo Leopold ist verabschiedet, und Dr. Matthias Stürmer wird es bekanntlich Mitte des Jahres. Doch der Scheidende hat – gemeinsam mit Mercer Deutschland – der künftigen Immobilienstrategie des E.ON-Konzerns noch seinen Stempel aufgedrückt: Seit November steht das strategische Asset-Allocation-Modell für die derzeit zwei Milliarden Euro schwere Immobilienanlage (20 Prozent der gesamten Kapitalanlagen des Konzerns), das die Verteilung der Anlagen sogar bis auf Länderebene optimieren soll. Das Modell kommt zu einer Zeit, in der die Palette von Länderfonds auf dem Markt stark wächst und selbst großen Investoren bisher unzugängliche Märkte erschließt.
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Der einfache Markowitz ist Geschichte
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Dr. Stefan Zeranski,
Kölner Bank eG,
Leiter Treasury
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Man sollte sich nie zu sicher fühlen, stets hinterfragen, eine eigene Meinung bilden sowie seinen gesunden Menschenverstand einsetzen. Und man sollte nicht blind vertrauen – vor allem keiner Statistik, außer man hat sie selber gefälscht.
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Dick und resistent
Sie sind gut im Futter, wachsen, werden mehr und können sich mittlerweile einiges bei ihren Investoren erlauben: So pauschal lassen sich Private-Equity-Fonds rückblickend für 2007 charakterisieren – immerhin ein Jahr, dessen zweite Hälfte die Kapitalmärkte in Atem hielt und auch den Heuschrecken Sorgenfalten in die Gesichter trieb. Doch offensichtlich können weder Müntefering noch Subprime-Krise der Branche Größeres anhaben: Der Run auf Private Equity hält an, die Investoren stehen Schlange – ein Anbietermarkt par excellence. Belege dafür gibt es zuhauf in der mittlerweile fünften „Terms & Conditions“-Studie der schweizerischen SCM AG, die dpn exklusiv vorliegt.
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Mikrokredite: Schöne neue Welt?
Der Mikrofinanzsektor weist eine immense Finanzierungslücke auf – und zwar rund 250 Milliarden US-Dollar. Das prognostiziert die Deutsche Bank Research in der aktuellen Studie „Mikrofinanz-Investments – eine sozial verantwortliche Anlage mit großem Potenzial“ und rechnet gleichzeitig bis zum Jahr 2015 mit einem Anstieg des Anlagevolumens auf rund 20 Milliarden US-Dollar.
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Betongeld-Spezial
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Edda Schröder,
Invest in Visions,
Geschäftsführerin
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Nun ist es raus: Immobilien-Spezialfonds erzielten gegenüber Immobilien-Publikumsfonds und dem Deutschen Immobilien Index (Dix) für Bestandsimmobilien seit 2001 kontinuierlich eine Outperformance. So erreichte der Spezial Fonds Immobilien Index (Sfix) von 1999 bis 2006 eine Fondsrendite von 3,8 Prozent per annum und übertrifft damit die Performance des IPD Offener Immobilien Fonds Index (Ofix) für Publikumsfonds um 0,2 Prozentpunkte per annum und den Dix für Bestandsimmobilien sogar um 0,6 Prozent per annum.
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Teilwertabschreibung für Kursverluste von Aktien im Anlagevermögen zugelassen
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Autor: Dr. Bernulph von Crailsheim ist Rechtsanwalt, Steuerberater und Partner bei Dewey & LeBoeuf LLP in Frankfurt.
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Gerade in den derzeit stürmischen Börsenzeiten rückt mancherorts die Frage in den Blickpunkt: Können eingetretene Kursverluste zu einer steuerwirksamen Teilwertabschreibung von börsennotierten Aktien führen? Und wenn ja, in welchem Umfang?
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Die EU-Portabilitätsrichtlinie – oder: Wie viele Leben hat ein Chamäleon?
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Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales
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Hat der neue Name neue Kraft verliehen? Die europäische „Richtlinie über Mindestvorschriften zur Erhöhung der Mobilität von Arbeitnehmern durch Verbesserung der Begründung und Wahrung von Zusatzrentenansprüchen” – die EU-Portabilitätsrichtlinie – scheint über ebenso viele Verwandlungskünste zu verfügen, wie sie Leben hat. Just im Dezember noch unter portugiesischer Präsidentschaft im Rat von Deutschland abgelehnt und von vielen Beobachtern schon mit erleichterten Nachrufen verabschiedet, ist sie auch unter slowenischer Ratspräsidentschaft offenbar nicht totzukriegen.
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Brief aus Berlin
Angeblich ist die Steuerrazzia bei Postchef Klaus Zumwinkel von der in Nordrhein-Westfalen für Steuerdelikte zuständigen Staatsanwaltschaft Bochum und den Steuerfahndern in Wuppertal unter größter Geheimhaltung vorbereitet worden. Doch offenbar brauchen auch Staatsanwälte zuweilen ihr Publikum, denn als sie am 14. Februar morgens an der Zumwinkel-Villa in Köln-Marienburg klingelten, warteten vor dem Haus bereits Journalisten und Kamerateams.
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Pascal Bazzazi: Erfurt ante portas: Schaumschlägerei statt Grundsatzentscheidung?
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Pascal Bazzazi
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Zu laufenden oder bevorstehenden Verfahren äußert sich ein Richter nicht. Aber zumindest eine allgemeine Aussage konnte er sich dann doch nicht verkneifen, der Vorsitzende des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht (BAG), Gerhard Reinecke. Und was er zur bevorstehenden Revision des Urteils des Landesarbeitsgerichts (LAG) München sagte, dürften die Branchenvertreter auf der Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2008“ am 24. Januar in Wiesbaden eher erleichtert aufgenommen haben.
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Ungleicher Wettbewerb in neuer Runde
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Jörg Ambrosius,
State Street, Geschäftsführer
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Die Strukturen bilden sich immer deutlicher heraus: Deutschlands Weg führt hin zum ultimativen Administrator. Strategisch wäre es das Ende des deutschen Investmentdreiecks Kunde-Depotbank-KAG. Custodians haben die besten Karten, doch wer hat das Zeug zum Super-Administrator? Die dpn-Umfrage liefert einen Zwischenstand.
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Alles läuft auf die Großen zu
Pension Pooling, Contractual Trust Arrangements, Risikomessung und Risiko-Reporting – so lauten die heißen Themen im Custody-Geschäft. Am Beispiel JPMorgan lässt sich Weiteres erahnen: Wann übernimmt ein Global Custodian nicht nur führende ehemalige Mitarbeiter, sondern gleich die ganze Master-KAG?
Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Oliver Berger, Vorstand JPMorgan AG (links) Bernd Wagner, Executive Director Sales & Business Development
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Der Preis ist heiß
Die Frage nach der „richtigen” Preiskalkulation bei Hedgefonds ist kein leichtes Unterfangen, da es je nach Kalkulationsmodell zu differierenden Ergebnissen kommen kann. Gleichwohl ist sie entscheidend, denn die Strategien und die unterliegenden Bewertungsmodelle müssen vom Investor grundlegend verstanden werden.
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Mehr Rendite – mit Sicherheit!
Wer Chancen nutzen will, muss auch Verlustmöglichkeiten einkalkulieren. Kaum verwunderlich, dass immer mehr Konzepte aufgelegt werden, die konstant positive Erträge erzielen wollen. Das Angebot ist ebenso vielfältig wie unübersichtlich und bietet zahlreiche Tücken. Gleichwohl, geschickt eingesetzt lässt sich die Rendite verbessern.
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bAV in Deutschland: Wenig Rationalität bei der Anlage der Pensions-Milliarden?
Hinkt Deutschland bei der Verwaltung der Deckungsmittel in der betrieblichen Vorsorge der internationalen Entwicklung tatsächlich hinterher, oder ist das nur ein Vorurteil? Regiert noch viel zu häufig das Hausbank-Prinzip, und steigt die Nachfrage nach externem Investment Consulting? Redezeit für Alf Gohdes.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Alfred E. Gohdes, Watson Wyatt Heissmann GmbH, Aktuar und Geschäftsführer
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„Demografie ist unsere größte Herausforderung“
Gut gelaunt präsentierte man bei der Kölner DEVK jüngst eine Gesamtverzinsung in Höhe von 5,2 Prozent in der Lebensversicherung. Doch wie geht’s weiter? Sicher ist, dass die Aktienquote wieder gen 15 Prozent angehoben werden soll. Und Solvency II sieht Kapitalanlagevorstand Bernd Zens ziemlich gelassen auf sich zukommen.
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Zum Nachkaufen bereit
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Karl Ruffing,
WWK, Leiter Kapitalanlagen
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Das stetige Verbessern der Risikosteuerung und der taktischen Allokation der einzelnen Asset-Klassen. Das sind die Themen, die derzeit ganz oben auf der Agenda der WWK stehen. Und das nicht nur, weil es die Märkte derzeit etwa fordern. Nein, weil es ein essenzielles Grundelement der Kapitalanlage bei der WWK ist.
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